SierraXTC am 29.11.10 um 15:22 Uhr
 Tags: kalt, Schnee, Winter
|
|
Toll – nun werden wir also mit der weißen Pracht beglückt. Wirklich merkwürdig, das ich seit exakt letztem Winter mal so überhaupt keine Sympathien mit diesem Zeugs mehr hegen kann. OK – wenn ich Urlaub hab, ich kein Winterdienst habe und man mich ins Sauerland zum Schlitten fahren und Glühwein |
trinken entführt, dann, ja in diesem seltenen Fall kann ich dem Schnee noch etwas abgewinnen. So aber sitze ich im tiefsten Sauerland (also Dortmund) und starre fassungslos aus dem Fenster. Seit etwa neun Uhr heute Vormittag schneit es hier. Entsprechend kann ich mir schon vorstellen, wieviel Pfosten ohne Winterreifen heute Abend über die A45 nach Hause schlittern wollen.

Und so wie ich mein Glück kenne hab ich diese Woche bestimmt auch Winterdienst … ich muss zu Hause dringend mal einen Blick auf den Plan werfen.
SierraXTC am 10.11.10 um 21:08 Uhr
 Tags: Auto, Herbst, kalt, Regen, seufz, VW, Wetter
|
|
Wer mich kennt, der weiß, dass dies nicht meine Jahreszeit ist. Dem Herbst, und – dank eigener Wohnung – dem Winter kann ich persönlich nicht viel abgewinnen.
Es ist nass. Es ist kalt. Es ist dunkel. Die drei wenig motivierende Eigenschaften der zweiten Jahreshälfte. Man wird wach und es ist dunkel, man geht aus dem Haus und es ist dunkel, den ganzen Tag über wird es im Büro nicht hell und im Zweifel illuminieren ekelhafte Neonröhren die Räumlichkeiten. Fährt man nach Hause, dann ist es: dunkel! |
Im Moment ist das da draußen nichts Halbes und nichts Ganzes: Für’n Herbst noch zu mild, dafür aber reichlich Nässe von oben. Als ich mal jung war, da mochte ich es, wenn es draußen dunkel wurde und wir/ich mit dem Auto unterwegs waren. Überall diese tollen Lichter und so. Ja, grandios .. wenn man heute mit übler Kopp-Pinne aus’m Büro latscht und dann bei dem Wetter über die Bahn nach Hause eiert fragt man sich wirklich, wieso einem sowas mal gefallen konnte.

Grade dieser wunderschöne Sprühfilm, der durch den neuen Asphalt erzeugt wird, ist ziemlich schrecklich. Außer Gischt sieht man mit Mühe noch das ein oder andere verschwommene Bremslicht und das war’s auch. Komisches Zeugs, was die da beim Ausbessern der Bahnen verbauen. Kommt dann noch ‘n Horst mit klasse eingestellten Scheinwerfern (letzter Lichttest 1919) entgegen, der einen kurzzeitig erblinden läßt, hab ich immer mein Späßken.
Nee, ganz ehrlich, das ist nichts für mich. Ihr könnt mich zu Weihnachten und zu Weiberfastnacht nochmal wecken, den Rest der Zeit verschwinde ich dann mal im Winterschlaf. Besonders motivierend ist das da draußen ja allemal nicht. 
SierraXTC am 18.02.10 um 14:52 Uhr
 Tags: Bahn, feiern, kalt, Karneval, KölnNun ist es auch schon wieder rund 1 Woche her, das ich Karneval in Köln gefeiert habe. Eine kurze Zusammenfassung zum Erlebten will ich aber noch nachtragen. Im wesentlichen, ums direkt auf den Punkt zu bringen, war es wie alle Jahre wieder auch: Schön, und zu kurz.
Los ging’s Donnerstag Morgen gegen halb zehn, bepackt mit Trolley und Umhängetasche zum Bahnhof. Ich frag mich, warum ich so viel Klamotten mit hatte, wenn ich eh nur 1 Tag da war. Der Bahnsteig in Hamm war wiedermal rappelvoll mit Jecken, die alle zusammen mit mir in den RE7 Richtung Köln einsteigen wollten. Entsprechend kuschelig sollte es werden. Während ich überglücklich noch einen Klappsitz ergattern konnte, wurde das Platzangebot im Zug von Bahnhof zu Bahnhof spürbar geringer. Mit Karnevalsstimmung war es an dem Morgen noch nicht so weit her, weswegen ich froh war, mich hinter meinem Buch zu verschanzen und durch den iPod mich von der Außenwelt abzukapseln. Das klappte so lange, bis irgendwelche “jecken” mittfünfzigjährigen Frauen irgendwelche Staubwedel durch die Gesichter der anwesenden Herren zogen. Nüchtern betrachtet sind Westfalen einfach extrem unlustig.
Die Fahrt fand ihren Höhepunkt im Ausstieg in Opladen. Mit viel Mühe konnte ich mich, inklusiver meiner Klamotten, bis zum Türbereich vorkämpfen, für die 3 Meter brauchte ich auch nur etwa 10 Minuten – um mir dann die letzten Kilometer vor Opladen von betrunkenen Karnevalisten ihre Alkoholfahne direkt ins Gesicht blasen zu lasse *schauder* Ich hoffe, nächstes Jahr fahr ich mit ‘m Auto.
Einem angemessenen Frühstück, traditionell abgehalten im Schlebuscher Grill, folgte dann die Weiterfahrt nach Köln. Wie eben alle Jahre wieder, begann die Tour auf dem Heumarkt. Direkt neben dem Reiterdenkmal sammelte sich die Gruppe, lauschte der Wiederholung der Übertragung auf Videowänden vom Alter Markt vom Vormittag. Merkwüdigerweise waren wir dieses Jahr gar nicht zum Zug auf dem Alter Markt. Vom Heumarkt ging’s nämlich direkt in die Altstadt. Für uns spielte sich vornehmlich alles im Freien ab, da die kleinen Kneipen in der Altstadt gerammelt voll waren, was uns später zum eigenen “Verhängnis” werden sollte. Generell war’s auch nicht wirklich verkehrt draußen durch die Gegend zu ziehen, immerhin war es zumindest wettertechnisch trocken und – im Vergleich zu Westfalen – vergleichsweise mild. Diese Meinung teilte aber nicht zwingend jeder, der anwesenden Jecken.
Irgendwann wurde aber genug gequängelt und wir haben nach wärmeren Örtlichkeiten gefahndet. Diese fanden wir – wie schon gesagt – nicht in der Altstadt. Ein einziges Lokal wurde auf dem Alter Markt zwar angetestet, aber innerhalb der Kneipe war man durch die sich bewegenden Menschenmassen ständig selber in Bewegung und hatte definitiv mehr als genug Körperkontakt, so voll war das da. Nach langem hin und her einigten wir uns darauf, doch wieder raus aus der Altstadt zu wandern. Ziel war – seit langem mal wieder – das “Reissdorf Brauhaus“. Für € 5,- Eintritt beglückte uns am frühen Abend das Brauhaus noch mit verhältnismäßig viel Platz und Luft zum Atmen.
Dort haben wir auch den Rest des Abends zu guter kölscher Karnevalsmusik verbracht, die – so hatte es den Anschein – einigen nach gewisser Zeit aber ein wenig auf den Keks ging. Die Stimmung im Brauhaus war, wie ich fand, super – zumal je später der Abend es auch umso voller wurde. Es war auf jeden Fall eine gute Idee, sich im Reissdorf niederzulassen, bisher wurden wir von der Location auch nicht enttäuscht. Gegen Mitternacht wurd es auch Zeit sich wieder auf den Weg zurück nach Schlebusch zu machen und Karneval für dieses Jahr Karneval sein zu lassen. Aber, ich komme wieder, keine Frage … ich werde mir zeitnah für den 03. und 04. März 2011 schon mal Urlaub nehmen.
* Motto der Session 2009/2010
** Bilder sind Mangelware, da sich der Photograf auf Portraits beschränkt hat
SierraXTC am 11.02.10 um 08:29 Uhr
 Tags: feiern, kalt, Karneval, Köln, Schnee
|
|
.. nit lamentiere, jet Spass un Freud, dat hät noch keinem Minsch jeschad. Alle Jahre wieder ist der Besuch des Kölner Straßenkarnevals zu Wieverfastelovend traditionelles Pflichtprogramm, so natürlich auch dieses Jahr.
Entsprechend mache ich mich gleich, wie alle Jahre wieder, auf den Weg nach Leverkusen, wo der Spaß traditionell in Schlebusch’ bester Frittentanke beginnen wird. Einhellige Meinung, in anbetracht des Wetters, ist es eigentlich, den Straßenkarneval dieses Jahr mal nicht allzu intensiv zu genießen, sondern frühzeitig ‘ne warme Weetschaft oder Brauhaus zu suchen. Ich befürchte nur, dies wird ein weit verbreiteter Plan sein.
|
SierraXTC am 18.12.09 um 22:41 Uhr
 Tags: kalt, Schnee, Winter
| .. ist ja rein optisch ne richtig dolle Sache, woll? Nee, im Ernst, das ist auch das Einzige, was ich am Winter noch einigermaßen brauchbar finde – für den persönlichen Seelenfrieden. Natürlich nicht, um sich über die Bahn oder depperte Autofahrer zu ärgern. Aber mal im ehrlich, .. |
|
.. einhergehend mit Schnee ist es immer verdammt kalt. Ich weiß, hat das alles so an sich. Aber das war grade nicht wirklich schön, von meinen Großeltern – zwar mit 3 Minuten Busfahrt – bis nach Hause zu kommen. Da steht mir am Heiligen Abend noch einiges bevor, sollte sich das nicht eklatant ändern.
Ändern wird es sich definitiv bis morgen kein Stück. Ich könnte eine richtige Mimimi-Tirade loslassen, darüber, dass ich morgen ab halb acht beim Umzug helfen darf. Das wird ein Spaß.
Ich bin einfach ein Sonnenkind – irgendwas zwischen +20° und +30° bei strahlendem Sonnenschein ist echt ein Traum. Und ja, erinnert mich bitte an diesen Eintrag, sollte ich im Sommer mal wieder über irgendwelche Sauna-S-Bahnen oder andere Dinge meckern.

Kategorien
STATISTIK
- Insgesamt 1282 Beiträge
- mit 307,683 Wörtern
Februar 2012
| M |
D |
M |
D |
F |
S |
S |
| « Dez |
|
|
| | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 |
|
SUCHE
Monatsarchiv
KOMMENTARE 
Top Kommentatoren
commanderx (112)
Manuel (69)
Yank (59)
Marc (53)
Noodles (41)
Links
META
SYNDICATION
|