SierraXTC am 30.03.07 um 16:35 Uhr

Show me your Desktop

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Es hat ja lange gedauert, bis ich mich glücklich schätzen konnte, wieder auf ein benutzbares System zugreifen zu können. Nachdem Anfang der Woche die dicken Dinger wie KDE oder OpenOffice kompiliert wurden, konnte ich seit ungefähr Mittwoch auf ein fast fertiges Gentoo-System zugreifen. Mittlerweile sind die “Kleinigkeiten” von Instant Messenger über Bildbearbeitung bis zu Multimedia-Programmen auch alle installiert. Lediglich das ein oder andere Config-File wartet noch auf die Bearbeitung.

Gestern Abend mußte dann auch das KDE optisch ins rechte Licht gerückt werden, damit einem auch gefällt, was man dort tagtäglich betrachten darf. Geändert hat sich – gegenüber den bisherigen “Pimp my Desktop“-Einträgen – nicht viel. Deswegen auch die leicht abgewandelte Überschrift. Lediglich das Wallpaper hat sich verändert. :P

Gentoo KDE Desktop March 2007
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Um den Desktop – vor allem für mich selbst – nochmal kurz aufzuschlüsseln, damit ich beim nächsten Crash auch wieder alle Themes & Icons finde:

Nun fehlen “nur” noch solche Kleinigkeiten wie W-LAN oder Bootsplash. Aber das ist nicht wirklich besonders dringend und kommt, wenn ich da mal Lust drauf hab. Vielleicht teste ich auch nochmal Beryl/AIGLX an – der letzte Versuch scheiterte, da der Window Decoration Manager emerald sehr instabil war.

SierraXTC am 16.11.06 um 07:23 Uhr

emerge -puv world (II)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Ob amaroK wohl danach noch funktioniert? :gruebel:

.. Natürlich nicht!

$ amarok
Amarok: [Loader] Starting amarokapp..
Amarok: [Loader] Don't run gdb, valgrind, etc. against this binary!
Use amarokapp.
amarokapp: error while loading shared libraries:
libmysqlclient.so.14: cannot open shared object file:
No such file or directory

Naja, reemergen wir es eben :roll:

SierraXTC am 15.11.06 um 08:03 Uhr

emerge -puv world (I)

Desktop, GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Am 11. Oktober diesen Jahres hat das KDE-Projekt die aktuelle Version 3.5.5 der gleichnamigen Unix-/Linux-Oberfläche veröffentlicht. Bisher – ob bewußt oder unbewußt – war noch die Version 3.5.2 im stabilen Zweig von Portage bei Gentoo.

Nachdem ich ein paar Tage den Portage-Tree nicht mehr synchronisiert habe staunte ich gestern Abend nicht schlecht, daß relativ schnell demnach 3.5.5 frei gegeben wurde. Dummerweise gibt es aber mal wieder Komplikationen: kde-base/kde-env blockiert (auch) bei mir das Update. Ein unmerge des Pakets hilft in aller Regel – so auch hier.

Aber eigentlich kann sowas ja nicht wirklich die eigentliche Lösung sein. Nun hoffe ich, daß am Ende des heutigen Tages die Meta-Pakete alle KDE-Basisprogramme aktualisiert haben, daneben gibt’s u.a. noch Updates vom “schlanken” MySQL und eine neue Beta von GAIM. Mit Spannung erwarte ich dann die neuerlichen Probleme, die solch ein Update mit sich bringt. Ob amaroK wohl danach noch funktioniert? :gruebel:

SierraXTC am 30.10.06 um 23:35 Uhr

Pimp my Desktop (VI)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Heute Nachmittag habe ich mich endlich getraut und mich auf meinem Desktop-System mit den X-Server Erweiterungen Xgl/AIGLX beschäftigt. In Verbindung mit einem geeigneten Windowmanager lassen sich so nette Effekte auf den Unix-/Linux-Desktop zaubern. So hatte ich mich schon auf ein wenig Frickelarbeit eingestellt, aber die reine Installation verlief ausgesprochen schnell und einfach.

X.org liegt im stable Tree bei Portage schon in Version 7.1.1 vor, somit war schon die erste Vorraussetzung für Xgl/AIGLX erfolgreich erfüllt. Für AIGLX wird generell der Beta-Treiber von Nvidia benötigt, der sich bei mir unter Gentoo aus Erfahrung bei weitem nicht so quer stellt wie unter irgendwelchen anderen Systemen. Danach brauchte man nur noch Beryl nach dem HowTo aus dem Gentoo-Wiki installieren und die xorg.conf anpassen. Das war dann auch schon alles.

AIGLX Screenshot October 2006
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Wie man – hoffentlich – erkennen kann unterstützen die X-Server-Erweiterungen echte Transparenz. Im Gegensatz zu der Pseudo-Transparenz bisher, wie man sie z.B. bei Terminal-Emulationen fand, wird also jetzt eben nicht mehr das Desktop-Wallpaper nur abgebildet und neu berechnet. Dazu gibt es ausgesprochen schöne Window-Decorations für den Theme-Manager “emerald“. Wie man auf dem Screenshot sieht werden z.B. die Icons für Schließen, Minimieren und Wiederherstellen ausgeblendet.
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SierraXTC am 14.09.06 um 01:23 Uhr

Betriebssystem-Geschichte

Desktop, GNU/Linux, Technikecke, Windows

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Ich habe mir gerade meinen Ordner mit den gesammelten Desktop-Shots mal genauer angeschaut und ihn – zumindest lokal auf dem heimischen Rechner – mal ordentlich nach Datum und Betriebssystem geordnet. Das Archiv beginnt in etwa zu dem Zeitpunkt, an dem ich erstmals einen dieser ominösen Screenshot-Threads in Webforen bevölkert habe. Man kann daran erstaunlich gut den Weg von Windows® XP über SuSE (Version 8.irgendwas) und diversen Debian-Stages bis letztlich hin zu Gentoo ablesen. Auch, wie die Vorliebe bei Linux-Oberflächen von KDE zu XFce und (z.Zt.) wieder zurück wechselte.
An und für sich rückblickend sehr interessant zu betrachten, insbesondere so Nebensächlichkeiten, wie offene Programme, Desktop-Shortcuts oder auch die Mühe, die man sich mit dem Styling der Oberfläche geben hat – die Beiträge im Blog heißen ja nicht umsonst “Pimp my Desktop;)
Daher anbei eine Hand voll auserwählter Thumbnails über die letzten gut vier Jahre graphische Oberfläche auf meinem Desktop-System. Chronologisch beginnt alles bei einem XP-Desktop mit Rachel Stevens:

XP Desktop Dez 2002

Microsoft Windows® XP – 05.12.2002

Anfang 2003 frickelte ich laut den hinterlegten Screenshots zum ersten Mal erfolgreich mit Linux auf dem Desktop herum. Die erste SuSE-Installation, laut Distrowatch müßte es eigentlich Version 8.1 sein, schmückte Anna Kournikova:

SuSE 8.1 Desktop Feb 2003

SuSE Linux 8.1 – 05.02.2003

Auch wenn zu dem Zeitpunkt Linux eigentlich nur stiefmütterlich und mit lediglich bedingtem Interesse neben meiner XP-Installation lief, wechselte ich scheinbar im April 2003 von SuSE zu Debian. Den ersten Debian-Desktop, wiederum mit KDE, ziert ein extra für mich angefertigtes Wallpaper eines Futurama-Charakters:

Debian Desktop April 2003

Debian GNU/Linux 3.0 – 16.04.2003

Meine ersten Gehversuche – in friedlicher Koexistenz neben Debian – begann ich anscheinend schon Anno März 2004 mit Gentoo. Den ersten Screenshot ziert ein seither vermißtes Gentoo-Wallpaper mit dem WindowManager Fluxbox:

Gentoo Desktop März 2004

Gentoo GNU/Linux – 18.03.2003

Danach entschied, wie allgemein bekannt, Gentoo das Rennen um meine bevorzugte Linux-Distribution. Bis hin zum aktuellen Desktop wechselten letzten Endes nur hin und wieder die graphischen Oberflächen und es wurden selten kurzzeitige Ausflüge in die Welt von z.B. Source Mage oder Ubuntu unternommen. In Anbetracht der alten KDE-Screenshots bin ich doch ein wenig froh, daß sich KDE (nicht nur) optisch deutlich weiter entwickelt hat. Mittlerweile, so finde ich, kann man mit wenig Aufwand eine Standard-KDE-Installation ohne großen Aufwand angenehm augenfreundlich aufwerten. :thumbsup:

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