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MusikKöln an sich war ja schon recht interessant – aber, wie erwähnt, war der eigentliche Grund mein viertes Wir sind Helden-Konzert, weswegen ich mich überhaupt in meine Lieblingsstadt begeben hatte.

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Bisher waren die Anlaufstellen immer das Palladium (gegenüber vom E-Werk) und der Tanzbrunnen. Die Erinnerungen ans E-Werk waren nicht nur auf Grund des enormen zeitlichen Abstand recht getrübt, auch war es seinerzeit als Disco geöffnet.
| Dieses mal haben wir es uns geschenkt, uns weit vor Tore-Öffnung vorm E-Werk anzustellen. Statt dessen waren wir in Seelenruhe essen und sind fast genau mit dem ersten Akkord von den Helden erst eingetroffen. Ersparte uns in diesem Fall dadurch auch die Vorband.
Im Vorfeld herrschte natürlich schon etwas Bedenken, da das aktuelle Album “Bring mich nach Hause” nun nochmal um längen ruhiger geworden ist. Doch, wie schon häufiger auf dieser Tour angekündigt, spielten die Helden das – O-Ton – worauf sie so Lust hätten. Und diese Mischung war gut gewählt.
Klar kam auch Repertoire des neuesten Werkes in der Setlist vor, aber davon wirken einige der Stücke live dann doch nicht mehr ganz so ruhig, wie noch auf den Studio-Aufnahmen. Summa summarum bildete das Konzert einen schönen Schnitt aus 10 Jahren Bandgeschichte und den vier, bisher erschienenen Tonträgern.
Absolutes Highlight dieses Konzert, das muss man wohl so festhalten, war – mal wieder – Denkmal. Nicht nur durch die subjektive Betrachtung zum eigentlichen Stück war zu diesem Zeitpunkt das Publikum auch entsprechend warm geworden und wußte auch ohne weitere Unterstützung der Band musikalisch zu überzeugen. |
SETLIST
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Was uns beiden gehört
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Von hier an blind
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Wenn es passiert
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Echolot
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Die Zeit
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Alles
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Die Träume anderer Leute
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Bring mich nach Hause
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Du erkennst mich nicht wieder
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The Geek
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Alles auf Anfang
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Panik
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Aurelie
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Streichelzoo
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Guten Tag
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Denkmal
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SETLIST
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Wolf und Brigitte
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Rüssel an Schwanz
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Nur ein Wort
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Auge des Sturms
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Nichts was wir tun können
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Bist Du nicht müde
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Anders als bisher fand sich dieses gute Stück auch nicht im Zugaben-Teil wieder, sondern kurz vor selbigem. Nach einer kurzen Pause traten die Helden mit Der traurigen Ballade von Brigitte und Wolfgang erneut auf die Bühne.
Es folgte ein recht umfangreicher Zugaben-Teil des Konzerts mit immerhin sechs Stücken, welche die Stimmung im Publikum weiterhin auf einem sehr guten Level hielten. Von der Mischung her war es sicherlich ein sehr gutes Konzert, da mir auch ad hoc nur ganz wenige Lieder in den Sinn kommen würden, die ich noch gern gehört hätte.
Aber: Es dürfte absehbar sein, dass dies auch nicht |
mein letztes Konzert von dieser Band gewesen sein dürfte. Schon am Eingang zum E-Werk hing ein Flyer mit der Ankündigung eines Konzerts im Sommer im Tanzbrunnen. Von daher dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, das ich am 25.06.2011 zufällig in Köln bin.
Der Rest des Abends rundete die gewonnen Eindrücke vom Konzert dann noch angenehm ab. Aber, btw: € 2,70 im E-Werk für’n 0,3 Kölsch find ich dann doch etwas teuer