SierraXTC am 05.06.08 um 19:15 Uhr

Gentoo goes Acer (III)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Gentoo goes Acer Notebook
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Acer & Gentoo
Es ist ja nicht der erste Anlauf, das ich mich daran probiere meinen Laptop mit Linux zu betreiben. Mehr oder minder erfolgreich lief Gentoo schon bis Ende letzten Jahres auf dem guten Stück. Seit dem gab es zwar den ein oder anderen Anlauf, aber über eine minimale Basisinstallation kam ich aus purer Faulheit nicht hinaus. Nun also mal wieder bei schönstem Wetter ein erneuter Anlauf, nachdem ich mich über alle anderen Distributionen unzufrieden geäußert habe.

Der Vorteil ist, das Gentoo nicht nur von sich aus gut dokumentiert ist, darüber hinaus gibt es ein Gentoo Wiki mit vielen Informationen auch rund um spezielle Hardware. Alleine rund um die 56er Aspire-Serie von Acer gibt es diverse Einträge:

Wobei die letzten beiden vom Umfang her am meisten Informationen liefern aber trotzdem noch nicht alle Fragen beantworten. So muß man sich doch schon ziemlich die Konfigurationen aus den einzelnen Beiträgen zusammen suchen. Mittlerweile gibt es auch nicht mehr die suspend2 gepatchten Kernel-Sourcen. Das Projekt heißt nun TuxOnIce und ist nochmal umfangreich im Wiki dokumentiert.

Bleiben aber mitunter noch offene Fragen, mit welchem Kernel-Modul der SATA-Controller angesprochen wird und wie die Device-Namen dann lauten. Dadurch, das ich vermutlich damals den falschen Treiber ausgewählt habe funktionierte der ATAPI Brenner nicht richtig, da dieser wohl irgendwie mit über das Kernel-Modul angesprochen wurde. Ich glaube .. hdparm .. lies sich nicht aktivieren. Abgesehn davon ging auch noch die Systemzeit penetrant vor, wobei ich durchaus die Ansicht teile, das dies am Core2 Duo liegen könnte.

Wenn man einmal die Kernel-Konfiguration erfolgreich geschafft hat, dann ist zumindest der langwierigste und in meinen Augen nervigste Teil der Installation auch geschafft. Beim Rest kann man schon nicht allzu viel falsch machen. Problematisch wird es nur erst wieder, wenn ich mich dazu entscheide, die KDE4 aus einem Portage-Overlay zu ziehen, da es noch keine Sourcen im Gentoo-Zweig gibt … so ich diesmal überhaupt so weit komme … ;)

SierraXTC am 04.06.08 um 23:05 Uhr

Chancentod

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Noch immer quäl ich mich mit Microsoft Vista™ auf meinem Laptop. Immernoch ohne wirklich die Lust zu verspüren mich auf dem Rechner mit einer Linux-Distribution zu beschäftigen. Zur Zeit gibt es aber auch mehr als genug Ablenkungsmanöver, die mich davon abhalten. Aus einer spontanen Laune heraus habe ich mir trotzdem vorhin Kubuntu 8.04 herunter geladen.

Meine Abneigung gegenüber (K)Ubuntu ist bekannt, aber es ist nunmal noch irgendwo eine update-”fähige” Linux-Distribution, die Out-Of-The-Box laufen kann. Gut, ich weiß aber auch, daß die Kombination KDE und Ubuntu nie wirklich innig war. Bisher war jede Kubuntu-Version eher beta.

Da ich mittlerweile immernoch nicht länger als 2 Minuten mit KDE4 gearbeitet habe, wollte ich so auch zumindest ein Kubuntu mit KDE4 haben. Fataler Fehler, denn wirklich offiziell wurde diese Version anscheinend auch nicht veröffentlicht. Trotzdem habe ich es gewagt, eine KDE4 Version von Kubuntu 8.04 zu laden – und schon scheitert die LiveCD am Standard-Login.

User not known to the underlying authentication module

(K)Ubuntu rühmt sich bekanntlich, daß es einfach ist, das alles funktioniert, das man mit der LiveCD mal “hinein schnuppern” kann. Mittlerweile hab ich echt keinen Schnuppen mehr auf den Rotz. Es funktionierte noch nie so, wie es in den vielversprechenden Anpreisungen gelobt wurde. Wenn ich schon mit Benutzerfreundlichkeit mich bewerbe, dann sollte zumindest ‘ne LiveCD auch über den Login-Bildschirm hinaus kommen – oder zumindest LogIn-Daten irgendwo zentral auf der Webseite platziert sein. :roll:

Da es nach wie vor keine wirklich gute Distribution gibt, die meinen Anforderungen (weitestgehend stabil trotz bleeding-edge mit KDE4 und umfangreichen Repository) entspricht, werde ich wohl noch länger vor Vista™ oder OS iKS ( :P ) sitzen.

Und nein, wirklich, meiner Erfahrung nach sind weder Debian, Fedora, OpenSuSE oder was auch immer keine Alternativen. Spätestens beim Update oder dem beschränkten Software-Repository scheitern die Distributionen, wenn sie sich überhaupt installieren lassen, bzw eine angemessen Hardware-Unterstützung für den Laptop mitbringen.

Schade eigentlich, daß ein zur Zeit fast schon totes Projekt nach wie vor den höchsten Stellenwert an Linux-Distributionen hat: Kernel verschiedenster Patchlevel, aktuelle Software, Software im Repository von Freshmeat und Sourceforge, freie Auswahl der graphischen Oberfläche .. alles in meinen Augen wunderbar. Dafür nehm ich auch gerne den etwas langwierigen Update-Vorgang in Kauf. Aber wirklich Nerv auf den noch länger dauernden Installationsvorgang hab ich leider dann doch nicht mehr.

SierraXTC am 10.04.08 um 14:13 Uhr

New Milestone (IX)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Schon länger konnte ich keine erfreulichen Uptimes von meinem kleinen Heimserver hier veröffentlichen. So kamen einfach zu häufig ungewollte Neustarts einem neuerlichen Rekord in die Quere. Seit dem ominösen uptime-record lief das System bisher höchstens 75 Tage am Stück bis zum nächsten Reboot.

Uprecord April 2008

Nun, am heutigen Tage rennt die Kiste also erstmals wieder mehr als 100 Tage in Folge. So sind es “nur noch” 440 Tage, bis zum nächsten Uptime-Record. Ich hoffe aber, daß das System nun weniger unter ungeplanten Ausfällen zu leiden hat als bisher und würd mich schon freuen, wenn’s nochmal 100 Tage ohne Probleme durch läuft. ;)

SierraXTC am 07.04.08 um 12:52 Uhr

From Freedom Came Elegance

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Wie ich zu Ubuntu stehe dürfte dem ein oder anderen vielleicht bekannt sein. Entsprechend kann man sich also vorstellen, zu welchen Reaktionen der neueste Hype um das x-hundertste Debian Ubuntu-Derivat mich hinreissen läßt. Seit August 2006 entwickelt ein gewisser Clement Lefebvre LinuxMint. Bei Pro-Linux wurde ich vor einiger Zeit über die Existenz von LinuxMint in Kenntnis gesetzt. Der Autor, Wolfgang Fogl, hat seinen Pro-Linux-Artikel nun auch in der aktuellen Ausgabe des freien Magazins veröffentlicht. So heißt es im Artikel:

Kurz gesagt: Nachdem der Maintainer von LinuxMint, Clement Lefebvre, sich nach eigener Aussage eine gewisse Zeit dem virtuellen Sport des „Distro-Hoppings“ hingab und diverse Tutorials und Reviews geschrieben hatte, bekam er eine genaue Vorstellung davon, wie er selbst die „perfekte“ Distribution gestalten würde. Gesagt – getan. Und so erblickte LinuxMint das Licht der Welt.

Auch wenn der Anspruch Lefebvres nicht gleich die perfekte Distribution war, sondern “nur” der perfekte Desktop

Looking at all the other distributions, I got a very precise idea of how I would make the perfect desktop if I was to do it myself.

so erschrickt mich das Resultat dennoch:

Um eine gewisse Perfektion zu erreichen, kastriert man Gnome um ein Panel, fügt noch kleine graphische Helferlein ein, deren Nutzwert in meinen Augen angezweifelt werden kann, und generiert daraus eine ISO. Wenn dem so ist, dann hoffe ich auf den nächsten Hype, wenn der Markt reif ist für ein Babytuxbubbubuntu welches sich in erster Linie durch ein aktualisiertes Wallpaper von der Mutterdistribution unterscheidet. :lol:

Nee, nix für ungut – aber diese Distributionsvielfalt, die nur darauf basiert minimale Änderungen an der Standard-Konfiguration zu betreiben ist mittlerweile ausgelutscht. Es fehlen schlicht die innovativen Ideen mit denen sich Distributionen voneinander abgrenzen können. Da ist anscheinend der Markt gesättigt – und dieser braucht nunmal kein x-tausendstes Debian-Derivat. :shrug:

SierraXTC am 25.02.08 um 18:30 Uhr

emerge -puv world (IV)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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These are the packages that would be merged, in order:

Calculating world dependencies .. ... done!

(..) Es folgt eine lange Liste (..)

Total: 166 packages (147 upgrades, 1 downgrade, 16 new, 2 in new slots), Size of downloads: 673,545 kB

Kommt davon, wenn man länger mal kein Update durchgeführt hat. Und das ist ja noch lange nicht die einzige Baustelle. :roll:

Ich laß mich überraschen, wie lange sich der XP 2000+ daran quält. Mit KDE ist für genug Hitze-Entwicklung in meinem Keller gesorgt. Damit einher geht dann wohl auch erstmal eine kleine Pause bei WoW, denn irgendwie hab ich grad auf keinem Rechner Zugriff auf eine WoW-Installation.

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