SierraXTC am 12.10.10 um 17:44 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XVIII)

Geschwafel, Multi-/Media

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11. Oktober 2010:

  • Tatort Trash-TV (SpOn)
    Das eigentlich Schlimme bei der Kampagne rund um “Tatort Internet” aber ist: Mit diesem Ansatz wird kein Kind und kein Jugendlicher vor Übergriffen geschützt.” – muss man mehr sagen?
  • Tatort Redaktion — der Lynchmob wird losgelassen (F!XMBR)
    In «Tatort Internet» wird explizit das Vorgehen von Redaktion und den Beschuldigten gezeigt, so dass allen Zuschauern hier eine «perfekte» Anleitung aufgezeigt wird. Bei «Tatort Internet» wird nicht aufgeklärt oder geholfen, es wird explizit gezeigt, wir man sich im Chat als Erwachsener an Kinder heranmachen kann.
  • Stuttgart 21 – der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht (Spiegelfechter)
    Schöne Zusammenfassung über das Gesamtpaket S21 – von den horrenden Kosten, über Mängel in der Planung bis hin zur Spätzle-Connection
  • Banksy zeigt die “Simpsons”-Hölle (SpOn)
    Das ist natürlich wahnsinnig übertrieben, beinhaltet aber, wie bei den “Simpsons” üblich, einen wahren Kern: Die bunte Erfolgsserie profitiert vom Graubrot der modernen Arbeitsteilung, dem Outsourcing in Billiglohnländer.” – Folge-Artikel zur direkten Löschung dieses Simpsons-Vorspann auf YouTube
SierraXTC am 08.10.10 um 15:44 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XVII)

Geschwafel, Lustiges/Sinnloses, Multi-/Media

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08. Oktober 2010:

  • Frontal 21 (ZDF) zum Thema S21
    Viele der Informationen, die in den letzten 3 Monaten durch die Medien gingen wurden schon im März von Frontal 21 zusammen getragen. Der Protest schwelt ja auch anscheinend schon länger. Unglaublich finde ich den Auftritt von Bahnchef Grube in diesem Beitrag. Via fefe.
  • Blixa Bargeld liest Hornbach
    Keine Ahnung warum – aber ich find’s spaßig: “FEUCHTSCHÄDEN! Was tun?“. Via Manuel.
  • orbis claudiae zum Thema Rentnerstudenten
    Schon älter, aber immer einen Schmunzler wert, wenn auch bitterböse geschrieben.
SierraXTC am 07.10.10 um 19:08 Uhr

Neues Gadget für mich (XIX)

Apple, Technikecke

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Apple Logo
official Apple Logo
An einem Tag im August setzte ich spontan die fixe Idee im Kopf in die Tat um: Eine Bestellung im Apple-Store UK wurde in Auftrag gegeben. Lange drei Wochen blieben mir – laut Apple-Vorhersage – um gut zu überlegen, ob ich die Bestellung nicht vielleicht doch besser storniere. So dachte ich zumindest. Innerlich schon damit abgefunden, das mein neuestes Gadget genau während meines Urlaubs erst eintrudeln würde.

Doch am 03. September bekam ich eine Mail von Borderlinx, das dort eine Lieferung für mich eingegangen sei. Borderlinx?

Borderlinx ist quasi ein “Postfach im Ausland” – durchaus seriös, da es eine Tochter des weltweit größten Logistikers DHL/Deutsche Post ist. Funktioniert so: Man meldet sich bei Borderlinx an, bekommt dann je eine Adresse in den USofA und in Groß-Britannien, an die man sich dann Waren aus Shops dieser Länder schicken lassen kann (z.B. Apple-Store oder Amazon). Von dort werden die Waren dann zur Lieferadresse nach Deutschland gegen Versandgebühren und Zoll geschickt. Die Logistik übernimmt – logischerweise – DHL/Deutsche Post.

DHL Tracking

Da es sich um einigermaßen teures Gadget für mich handelte, habe ich mich im Vorfeld ein wenig zu Borderlinx eingelesen und reichlich Erfahrungsberichte durchstöbert. Alles in allem spiegelten diese Berichte genau das wieder, was ich erlebt habe:

Die Adresse wurde zwar vom Online-Store nur mit “Nachdruck” angenommen, aber als Lieferadresse so akzeptiert. Die Bestellung wurde seitens des Shops nicht storniert und erfolgte an eben jene Auslandsadresse. Nach Eingang einer Zahlung (z.B. per PayPal oder Kreditkarte) wird das Paket dem Logistiker übergeben und erhält einen DHL-Tracking Code. Über diesen läßt sich über die internationale DHL-Seite das Paket verfolgen. Aus Groß-Britannien ist übrigens der Standard-Versand bei mir exakt genauso schnell gewesen wie ein Express-Versand, welcher übrigens preislich aber auch nicht teurer ist als der Standard-Versand.

Was also musste ich mir denn unbedingt in einem ausländischen Apple-Store bestellen? Seit einiger Zeit ärgerte ich mich nun schon über den Akku und den Gesamtzustand meines Sony Ericsson w910i. Alles in allem mag man resümieren, das – wenngleich ich das w910i mochte – das Mobiltelefon leider nicht den Erwartungen entsprechen konnte. Also musste ein neues Gerät her. Und insbesondere bei solchen Ausgaben sollte man im Vorfeld zwei- oder vielleicht auch dreimal überlegen: Vor allem, ob es wirklich nötig ist. Mein Mobiltelefon war nahezu zeitlebens immer ein Gadget. Es sollte eben mehr sein, als ein einfaches Gerät zum telefonieren.
Apple iPhone 4
image by Apple.com

Seit dem iPod touch 2G habe ich schon öfter mit einem iPhone geliebäugelt. Was wäre es doch schön, wenn man auch unterwegs die unterhaltsamen, nützlichen oder total sinnlosen Apps nutzen könnte. Und letztlich fiel dann die Entscheidung durch die Antwort auf die Frage nach einer einfachen Synchronisation mit einem iMac zu Gunsten des iPhones.

Auspackbilder iPhone 4

Am 05. September also erhielt ich dann mein Apple iPhone 4 mit iOS 4.0.2 mit 16GB. Also exakt dem Speicherplatz, den mein iPod touch 2G hat. Gekostet hat das Gerät im Apple-Store £ 499,-, was in etwa knapp *seufz* € 600,- entspricht, je nach Tageskurs. Dafür ist das Gerät eben von Hause aus “unlocked” und für alle SIM-Karten zu gebrauchen. Zum Vergleich: Neupreis solcher “unlocked” Geräte in Deutschland liegt z.Zt. bei z.T. über € 1000,-.

Auspackbilder iPhone

Keine Frage, der Preis ist immernoch happig für ein Mobiltelefon. Im Vorfeld hab ich – wie gesagt – ohnehin ein paar Monate überlegt, nachdem ich meinen Vertrag bei O2 ohne neues Gerät verlängert habe. Letzten Endes wollte aber eben mein Sony Ericsson w910i nicht mehr. Der Akku hält – trotz Einschränkung auf GPS-Netze – nur noch vielleicht zwei Tage und das Gerät hängt sich öfter auch mal auf. Die Bedienung, welche ich ja schon durch den iPod touch kennen lernen konnte, die Apps und letztlich die natürlich nette Kombination mit meinem iMac führten dann zu der Entscheidung in Richtung iPhone und nicht zu einem Android-Gerät.

Auspackbilder iPhone

Ganz entspannt hat dann auch das iPhone sich mit iTunes und allen iPod touch Einstellungen synchronisiert. Das Adressbuch hatte ich netterweise auch mal etwas auf Vordermann gebracht und im “Nu” war das iPhone auch einsatzbereit. Lediglich das übertragen der Musik dauerte, wie üblich per W-LAN und USB1.1 vom Server, einige Zeit. Eine – notwendige – Micro-SIM Karte hatte ich schon bei O2 geordert. Zur Zeit gibt es dort Multicards noch ohne extra Aufpreis, so dass in meinem iPhone nun eine neuen Micro-SIM steckt und im alten w910i eine neue normale SIM-Karte.

Einem “direkten” Vergleich habe ich das iPhone mit dem iPod touch nun nicht unterzogen, aber deutlich wird schon: iOS 4.0.2 4.1 macht auf dem 4er mehr Spaß. Lediglich ein Jailbreak, welcher ja mittlerweile anscheinend sogar legal ist, ist zur Zeit immernoch nicht möglich. Dazu fehlen mir an dieser Stelle z.B. “downgrade” Dateien, respektive ein direkter Jailbreak für das aktuelle iOS 4.1.

Im Gegensatz zum iPod touch umhüllt nun von Beginn an eine Silikon-Hülle das iPhone. Diese Dinger sind – mit meinen Erfahrungen mit dem iPod – absolut sinnvoll und werterhaltend. Vor allem, wenn man auch auf den Touchscreen eine Schutzfolie klebt.

Von der Optik empfinde ich das iPhone 4 schicker als den iPod touch, bzw. das iPhone 3G(S) mit dem abgerundeten Rücken. Aber, das ist reine Geschmackssache. Was nun die ominöse Sache mit dem Empfang betrifft, so kann ich dazu nur sagen, das ich diese Probleme nicht reproduzieren konnte, aber dem “Hören-Sagen” nach, entsteht das ja Problem durch die Überbrückung beider Antennen im Gerät, was vor allem Auftritt, wenn man keine Hülle benutzt. Was sich eben bei mir ausschließt. Jedoch ist der 3G-Empfang von O2 in meiner Butze eher durchwachsen, so dass ich auf 3G auch zunächst weitestgehend verzichten werde und 3G nur hin und wieder zum Surfen einschalte.

Da ich auch einen netten Abnehmer für meinen iPod touch gefunden habe, lindert dies das Loch, das mein neustes Gadget mir nunmehr in die Kasse reißt. :thumbsup:

SierraXTC am 04.10.10 um 12:29 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XVI)

Geschwafel

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04. Oktober 2010:

  • Durchsageterror bei der Deutschen Bahn – Telepolis
    Die Zeiten, da die Bahn ihren Kunden zumutete, Fragen wie die nach dem nächsten Halt oder dem Standort des Speisewagens selbst zu klären, sind indes lange vorbei. Der Fahrgast von heute wird wie ein launisches, verzogenes, hilfloses Kind behandelt, das beleidigt ist und nie wieder mit dem Zug fährt, wenn es nicht permanent durch übertrieben unterwürfige Durchsagen, Süßigkeiten und kleine Geschenke bei Laune gehalten wird.
  • Spätzles-Connection – blog fefe
    Nicht ganz überraschende Verquickungen in BaWü zwischen Politikern und der Wirtschaft. Besonders lesenswert auch das verlinkte Interview mit Josef-Otto Freudenreich.
  • Schwäbische Verflechtungen – taz
    Das ich mal die TAZ verlinke hätte ich auch nicht gedacht. :)
SierraXTC am 06.09.10 um 18:02 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XV)

Multi-/Media

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06. September 2010:

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