SierraXTC am 16.10.08 um 08:41 Uhr

XP und die Dateifreigabe

Technikecke, Wordpress

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Windows™ XP ist nun satte 7 Jahre alt und ich benutz es sicherlich, mal mehr, mal weniger, auch schon genauso lange. Immer wieder steh ich vor den gleichen Ungereimtheiten. Es sei dazu gesagt, daß auf meinem Desktop-PC vornehmlich Gentoo gebootet wird und es daher selten ist, daß dort mal XPläuft. Noch seltener versuche ich auf XP-Netzwerkfreigaben zu zugreifen. Jedoch stell ich immer wieder verwundert fest, daß ich keine Liste der Freigaben bekomme, sondern im Höchstfall nur direkt auf die Freigabe zugreifen kann. :shrug:

Dabei ist die Lösung doch so einfach: Einfach den Haken vor
“[_] Einfache Dateifreigabe verwendet (empfohlen)”
weg clicken. Vielleicht merk ich es mir nun endlich mal. :wall:

Windows™ XP Einfache Dateifreigabe

SierraXTC am 17.10.07 um 06:40 Uhr

Pimp the Net

Ausbildung, Technikecke

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Die Themen, mit denen ich generell etwas auf dem Kriegsfuß stehe – aber sie vllt bald durchschaue – sind Netzwerk-Klassen und Subnetting. Da ich ja grade darüber einen Crash-Kurs mache hier mal ein paar Links, die mir dann hoffentlich noch bei der in ein oder zwei Jahren anstehenden Klausur hilfreich sein könnten:

  • Netzwerkklassen und Subnetting
    Netter Überblick über Netzwerkklassen und Subnetting inklusive der Rechenweise. Auch sehr hilfreich bei den Tools wie ip unter Linux oder zur Konfiguration von W-LAN Netzen
  • Netzwerk-Konfiguration unter Linux
    Grundsätzliches zur Konfiguration auch für RedHat/CentOS.
  • Routing Mini-HowTo
    Infos zu IPv4, Netzmasken und Beispiele für Routing-Tabellen
  • Routing mit 2 NICs
    IP Netzwerkkopplung (Routing) über einen Server oder PC mit 2 LAN oder WLAN Netzwerkkarten
  • Grundlagen Computernetze
    Umfangreiches Tutorium über alles Wissenswerte zum Thema Netzwerke.
  • NAT/MASQ & iptables
    Network Adress Translation und Masquerading unter Linux mit IPTables.
SierraXTC am 30.04.07 um 23:09 Uhr

Umzug

Technikecke

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Wie bereits das ein oder andere mal im Blog angekündigt sollte meine Hardware hier in den Kellergewölben umziehen. Grund dafür war unter anderem, daß der ehemalige Standort über einen anderen Stromanschluß abgerechnet wurde und dies nun alles über einen Haushalt laufen soll. Heute Vormittag wurde dafür dann auch die notwendige Ausgangslage geschaffen, in dem endlich Handwerkszeug vorhanden war, um ein kleines Regal und ein paar Schrauben in die Wand zu dübeln.

Linksys W-LAN Router & arcor dsl modem So zog neben dem Linksys W-LAN Router auch das dsl-modem aus meinem Zimmer um in den Flur. Ergo: Deutlich weniger geblinke des Nachts in der Bude. Aber durchaus eine sinnvollere Lösung, als die Kabel erst noch über einige Meter zwischen Flur und Zimmer hin und her zu schleifen.

Mit den ganzen Kabeln sieht es jedoch ziemlich wirr aus, auch wenn ich mich bemüht hab, zumindest etwas Struktur in die Verkabelung zu bekommen. Froh war ich, daß das 3m Crossover-Kabel zur Verbindung zwischen Switch und W-LAN Router reichte. Aber auch wirklich auf den letzten Zentimeter genau passend. Somit bleibt eben jener Switch noch hier im Zimmer als Verteiler für den Athlon XP 2000+ (itchy), den P3 800 (poochie), der Xbox und z.Zt. dem iMac.

Dadurch ist der 400er (scratchy) nun auch vom multi-funktionalem Gateway zum File- und Printserver geworden. Wobei es wirklich Zeit wird, Woody von der Kiste zu werfen, daß das System überhaupt noch bootet erstaunt mich jedesmal auf’s Neue. Wenn da ja nicht der Overkill-Server noch in der Ecke warten würde. :lol: scratchy Debian Server Woody

Jedenfalls bin ich froh, daß ich erstmal die “Drecksarbeit” hinter mir hab – nun kann ich mir in Ruhe überlegen, was ich aus der neu erworbenen Hardware mache und ob es sich noch lohnt dem 400er Gentoo auf’s Auge zu drücken. Dumm lediglich, daß mir genau solch ein Netzteil mit dem 8-PIN AT-Stecker in der Restekiste fehlt *seufz* Wiederum auch sehr schön, daß diese “mal eben“-Aktion wieder viel zu lange gedauert hat und mich von eigentlich wichtigeren Dingen abgehalten hat. Und das alles nur, weil der W-LAN Router nicht routen wollte :roll:

SierraXTC am 20.03.07 um 21:56 Uhr

Merkwürdige Dinge … (II)

GNU/Linux, Technikecke

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Mar 20 21:36:16 itchy NETDEV WATCHDOG: eth0: transmit timed out
Mar 20 21:36:19 itchy eth0: Transmit timeout, status 1d 0000 fff0
media 00.
Mar 20 21:36:19 itchy eth0: Tx queue start entry 166220  dirty entry
166216.
Mar 20 21:36:19 itchy eth0:  Tx descriptor 0 is 00002000. (queue
head)
Mar 20 21:36:19 itchy eth0:  Tx descriptor 1 is 00002000.
Mar 20 21:36:19 itchy eth0:  Tx descriptor 2 is 00002000.
Mar 20 21:36:19 itchy eth0:  Tx descriptor 3 is 00002000.
Mar 20 21:36:19 itchy eth0: link up, 10Mbps, half-duplex, lpa 0x0004
Mar 20 21:36:31 itchy NETDEV WATCHDOG: eth0: transmit timed out
Mar 20 21:36:34 itchy eth0: Transmit timeout, status 0d 0024 0000
media 10.
Mar 20 21:36:34 itchy eth0: Tx queue start entry 4  dirty entry
0.
Mar 20 21:36:34 itchy eth0:  Tx descriptor 0 is 00088042. (queue
head)
Mar 20 21:36:34 itchy eth0:  Tx descriptor 1 is 00002000.
Mar 20 21:36:34 itchy eth0:  Tx descriptor 2 is 00080042.

Wer will’s mir erklären? Kabelnetzwerk eth0 geht down – ohne mir ersichtlichen Grund. Zum nunmehr dritten Mal, daß sich das Netzwerk am Desktop verabschiedet. Keine besonderen Vorkommnisse im Vorfeld sind zu beobachten gewesen. Mitten beim Surfen, Musik hören via Samba-Shares/Internet Radio und auf einmal hängt sich eth0 auf. Ich probier’s jetz mal mit dem W-LAN. Mal schauen, ob ich da heute ein ähnliches Phänomen erkennen kann.

Einziger Unterschied zu “sonst” ist die Tatsache, daß hier die neue Platte ungenutzt mit im Rechner hängt. 8-O

SierraXTC am 26.02.07 um 07:43 Uhr

W-LAN (IV)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Es fehlte also nur noch, den W-LAN USB-Stick von D-Link auch unter Linux in Betrieb zu nehmen. Für die aktuellen Revisionen des DWL-G122 gibt es von RaLink auch Linux-Treiber. Dabei ist wohl mittlerweile drauf zu achten, daß man auch die richtigen Pakete für den “RaLink RT73“-Chipsatz erwischt.

Grundsätzlich lassen sich die nativen Treiber auch super übersetzen – wenn man denn auch mal im Kernel (2.6.x) die WLAN-Unterstützung aktiviert.

Device Drivers
-> Network Device Setup
---> Wireless LAN (non-hamradio)
[*] Wireless LAN drivers (non-hamradio) & Wireless Extensions
[*] Wireless Extension API over RtNetLink

Nachdem das dann auch soweit alles klappte bin ich weiterhin nach dieser Anleitung für Ubuntu Linux vorgegangen. Wenn man noch etwas im Netz sucht, dann findet man auch eine deutschsprachige Anleitung. Mit fehlte noch das Tool dos2unix um ein Config-File zu konvertieren, wenngleich ich derzeit meine, daß es bei mir unter Gentoo gar nicht nötig ist den /etc/Wireless/RA73STA-Ordner anzulegen. :shrug:

Um den USB-Stick unter Gentoo zu konfigurieren und das Netzwerk in Betrieb nehmen zu können benötigt man ein Start-Script in /etc/init.d welches den Namen net.rausb0 tragen sollte. Sollte ich die diversen HowTos und Anleitungen richtig verstanden haben greift das net.rausb0-Script in /etc/init.d auf die Konfigurations-Datei /etc/conf.d/wireless zu.

Nachdem ich mehrfach erfolglos versucht hab’ das Init-Script zu starten ..

# /etc/init.d/net.rausb0 start
 * Starting rausb0
 *   Configuring wireless network for rausb0
Error for wireless request "Set Mode" (8B06) :
    SET failed on device rausb0 ; Network is down.
 *   rausb0 does not support setting the mode to "managed"
 *   WEP key is not set for "your_essid" - not connecting
 *   Couldn't associate with any access points on rausb0
 *   Failed to configure wireless for rausb0         [ !! ]

.. bin ich über einen Thread im Gentoo-Forum gestolpert, der quasi die Konfiguration von /etc/conf.d/wireless beschreibt. Paßt man dies nun der eigenen WLAN-Konfiguration an, benötige ich scheinbar folgendes Config-File:

config_rausb0=( "192.168.0.X netmask 255.255.255.0 broadcast
                 192.168.0.255" )
essid_rausb0="your_essid"
iwconfig_your_essid=(
        "channel XX"
        "mode managed"
)

iwpriv_your_essid=(
        "set AuthMode=WPAPSK"
        "set EncrypType=AES"
        "set WPAPSK=your_wpa_sharedkey"
)
routes_rausb0=( "default via 192.168.0.1" )

Mit dieser Konfiguration ließ sich dann auch das Init-Script starten und ich konnte mich zum ersten mal erfolgreich per W-LAN unter Gentoo mit dem W-LAN Router verbinden. :thumbsup:

Das – wohl – positive Ergebnis läßt sich mit dem iwconfig-Tool aus net-wireless/wireless-tool abfragen:

# iwconfig rausb0
rausb0    RT73 WLAN  ESSID:"your_essid"
          Mode:Managed  Frequency=2.462 GHz  Access Point: XX:XX:XX:
XX:XX:XX
          Bit Rate=54 Mb/s
          RTS thr:off   Fragment thr=65534 B
          Encryption key:XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
          Link Quality=97/100  Signal level:-42 dBm  Noise level:-79
 dBm
          Rx invalid nwid:0  Rx invalid crypt:0  Rx invalid frag:0
          Tx excessive retries:0  Invalid misc:0   Missed beacon:0

Wer nun den W-LAN Stick beim Bootvorgang automatisch in Betrieb nehmen möchte braucht dann lediglich das rt73-Modul laden und per rc-update add net.rausb0 default das Init-Script dem Default-Runlevel zuweisen. Wenngleich es scheinbar auch reicht den USB-Stick mit dem Rechner verbunden zu haben. Irgendein Plug&Play-Daemon aktiviert beim Bootvorgang schon das Device. Dies erspar ich mir dann doch für’s erste, da ja noch immer ein LAN-Kabel an eth0 klemmt, welches auch vorzüglich funktioniert. ;)

Wer z.B. Tools sucht, die den Status der W-LAN-Verbindung abfragen, dem dürfte damit geholfen sein in die /etc/make.conf das USE-Flag wifi aufzunehmen und eventuell kde-base/kdenetwork zu re-emergen. Dort findet man für KDE dann auch den KwifiManager. Etwas rustikaler tut’s net-wireless/wavemon per TUI/ncurses auch auf der Konsole.

Wavelan Ncurses Dialog Konsole

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