SierraXTC am 10.05.11 um 21:31 Uhr

Runkeeper (II)

Apple, Technikecke, iOS Apps

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Ich hatte ja vor einigen Wochen die iOS-App Runkeeper hier mal erwähnt. Mittlerweile habe ich mich ein wenig mehr mit der App beschäftigt und – im Gegensatz zu Runtastic bevorzuge ich sie im Augenblick eher, dazu aber später noch etwas ausführlicher.

Was es mit dem “Coaching” auf sich hat kann ich auch nicht sagen. Spezielle, dafür notwendige “Workouts” habe ich noch nicht erzeugt.

Quelle: babytux.de

Mittlerweile hab ich auch dieses ‘Feature’ für mich entdecken können und nutze es auch entsprechend häufig. Als Coaching kann man individuelle Workouts erstellen, die gespeichert werden und jederzeit abrufbar sind. Diese Workouts können aus beliebig vielen, verschiedenen Intervallen zusammen gestellt werden. Während der Einheit erinnert einen dann die freundliche Tante daran, wann neue Abschnitte der erzeugten Intervalle beginnen.

Für mich logischerweise sehr brauchbar, da ich derzeit nunmal noch weit von Einheiten entfernt bin, bei denen ich konstant ein Tempo halten kann… Die Intervalle können in Zeit- oder Streckenabschnitten verschiedener Dauer und Geschwindigkeitsstufen konfiguriert werden. So stellt man sich seinen eigenen Plan zusammen und kann diese Zusammenstellung beliebig häufig wiederholen lassen.

iOS Runkeeper App - Create Workouts

Aktivitäten können auch im nachhinein noch bestehenden Routen zugewiesen werden (..)

Quelle: babytux.de

Dies ist mehr oder minder nicht wirklich so: Man kann auf der Runkeeper-Webseite sich selbst Routen zusammenstellen, die man möglicherweise gerne läuft und vielleicht – mit wem auch immer – teilen möchte. Dabei ist das Erzeugen solcher Strecken eher etwas hakelig und bei weitem nur eine sehr grobe Annäherung an die eigentliche Strecke, insbesondere wenn man Fußwege, Trampelpfade oder sonstige, nicht befestigte Wege nutzen möchte.

Aus einer bereits synchronisierten Einheit kann man – soweit ich das bisher erkennen konnte – auf der Webseite selber nur neue Strecken erstellen und diese nicht mit bereits erzeugten Routen verknüpfen. Da ist Optimierungsbedarf, wenngleich die Notwendigkeit dieser Funktionalität mit der eigentlichen Social-Media-Komponente steht und fällt.

  • Was ist nicht so “prall” …

Leider gibt es auch einige Dinge, die mich mittlerweile etwas stören: Das sind nicht zwingend Belange der App, denn die verrichtet nunmal gut ihren Dienst und saugt den Akku auch nicht sonderlich stark leer, trotz des GPS-Trackings. Aber selbiges ist mit den iPhone doch manchmal etwas irreführend: Strecken sind nicht unbedingt gleich lang, betrachtet man die getrackten Routen, dann läuft man durch Häuser, Gärten oder schwimmt im Kanal. Von daher sind die Angaben zu den Höhenmetern mit dem iPhone auch eher mit Vorsicht zu genießen.

Das Anlegen, respektive Editieren von Workouts in der App ist nicht besonders Benutzerfreundlich gestaltet, da könnte es auf alle Fälle Verbesserungen geben. Im Gegensatz zu anderen Diensten kann man sich nicht mit einem Facebook-Account anmelden – für mich persönlich nicht so schlimm, da ich solch ein “Feature” eh nicht nutze, kann aber für bestimmte Nutzer ein Killerargument sein. Auch die vorgeschlagenen Texte für Facebook oder Twitter gefallen mal überhaupt nicht. Dazu kommt die Social-Komponente auf der Webseite zur Zeit gar nicht in Fahrt: Über die Integration mit anderen Web-2.0 Diensten hinaus wurde erst vor kurzem die Möglichkeit geschaffen, Freunde bei Runkeeper zu adden. Mehr als das und bißchen Routen-Sharing ist da einfach nicht.

  • Was unterscheidet Runkeeper von Runtastic

Ich habe bisher nur diese beiden Apps etwas ausprobiert. Gerade Runtastic wartet in meinen Augen mit deutlich mehr Hürden oder nervigen Eigenheiten auf. Angefangen von der Tatsache, das Features wie Workouts oder Sprachausgaben erst mit der kostenpflichten Version in Runtastic möglich sind – da hat das kostenlose Runkeeper zumindest die Nase vorn. Soweit ich das beurteilen kann bieten beide Dienste keine Im-/Export-Funktion um z.B. über Schnittstellen bereits getrackte Einheiten irgendwie auszutauschen. Einmal eins genutzt, dann hängt man gefühltermaßen fest.

Die Webseite von Runkeeper gefällt mir persönlich besser, da sie schlichter gehalten ist. Klar, die individualisierten Profile und die deutlich höhere Social-Komponente bei Runtastic sind nette, z.T. sehr ansprechende Gimmicks, jedoch wirkt die Seite extrem überladen und für mich unübersichtlich. Abgeschreckt wurd ich direkt mal, als mich Runtastic drauf hingewiesen hat, dass bei Ihrer Google-Maps Implementierung Opera mal nicht unterstützt wird. Dafür, das IE/Firefox/Safari/Chrome schon unterstützt werden find ich das schwach.

Die Runtastic-App macht auf den ersten Blick aber einen besseren Eindruck: Mehr Features, mehr Statistiken, mehr Informationen, die man zu einer Einheit hinterlegen kann – auf der anderen Seite sind viele Dinge davon eben erst in der kostenpflichten Variante voll zugänglich. Das Runtastic komplett eingedeutscht ist, ist sicherlich schön – für mich aber auch nicht unbedingt wichtig, so weit bin ich des Englischen noch mächtig, das ich verstehe, was mir die Tante über mein Gehechel drüber quatscht. Runtastic finanziert sich in der kostenlosen Version jedoch direkt über In-App-Werbung, davon ist man bei Runkeeper (noch(?)) verschont.

  • Fazit

Grundsätzlich werde ich mindestens diese beiden Apps für die anscheinend gerade auch erst aufstrebende Masse an Fitness-Communities mit Apps für mobile Endgeräte im Auge behalten.

Vom optischen Eindruck der App bin ich klar Fan von Runtastic, aber ganz ehrlich – und das ist für mich z.Zt. der entscheidene Punkt – bin ich nicht gewillt für den vollen Funktionsumfang die paar Kröten zu latzen, wenn ich das alles auch für Umme hab. Vielleicht tut sich da bei Runkeeper in einigen Bereichen noch was, aber da bin ich eher pessimistisch, denn Runkeeper scheint eher die weniger verspielten – vielleicht seriösen und ambitionierten – Sportler ansprechen zu wollen.

Generell Im-/Export-Schnittstellen mögen durchaus interessant sein, werden vermutlich aber nie auf Grund der Kundenbindung angeboten werden. Immerhin finanzieren sich beide Dienste über Premium-Dienstleistungen auf der Webseite.

Von daher bin ich derweil nach wie vor mit meiner zufälligen, ersten Wahl zufrieden – wer gewillt ist, € 4,99 auszugeben (und nicht mit Opera surft) wird vermutlich bei Runtastic stärker auf seine Kosten kommen.

  • Nachtrag

Runkeeper.com – Is there any way to export my Runkeeper data?

We have built in an export function and have placed it on the profile setting tab at the bottom http://runkeeper.com/settings/profile (we are still looking for a permanent home for this functionality). (..)

OK, da scheint sich was zu tun .. das Captcha funktioniert mit Opera – halleluja – natürlich nicht wirklich ..

SierraXTC am 14.04.11 um 18:50 Uhr

Runkeeper

Apple, Technikecke, iOS Apps

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Um nochmal auf das Thema körperliche Ertüchtigung zu sprechen zu kommen:

Beim Gehen/Laufen hilft natürlich Musik auf die Ohren ungemein. Da ich dafür als portables Gerät mittlerweile nur noch mein iPhone zur Verfügung habe, bieten sich logischerweise iOS Apps in Verbindung mit dem integrierten GPS zum tracken an. Klar, so’n iPhone ist nicht grad das handlichste Gerät, aber bisher konnte ich noch keine auffällige Behinderung meiner Aktivitäten feststellen.

In Zeiten, an denen bei mir an Sport nicht mal zu denken war, landete durch irgendeine dubiose Kostenlos-Aktion eben die iOS-App von Runkeeper in meinem iTunes. Zu jener Zeit war die Pro-App auch nicht dauerhaft kostenlos, das kam vermutlich erst später. Zumindest mittlerweile kann man diese App für Umme beziehen und seine sportlichen Aktivitäten damit tracken.

Runkeeper iOS App

Runkeeper ist ein Angebot, der sich wohl als Web-2.0 Dienst verstehen möchte, in dem angemeldete Mitglieder ihre sportlichen Aktivitäten archivieren können und sich darüber austauschen können. Grundsätzlich ist der Dienst ebenfalls für Umme, spezielle Features gibt’s aber nur im kostenpflichtigen Elite-Account.

Besinnt man sich also darauf ein wenig Sport treiben zu wollen und hat sein iPhone am Mann (oder an der Frau), startet man die iOS App und definiert im “Start“-Dialog grundlegende Einstellungen für die kommende Aktivität. Es kann zwischen verschiedenen, vorgegebenen Aktivitäten gewählt werden (Walking, Running, Cycling, etc), welche später vermutlich Einfluss auf die Berechnung der verbrannten Kalorien geben.

In Kombination mit der Webseite kann man sich dort unter seinem Profil Routen anlegen und die zu startende Aktivität einer dieser Routen zuweisen. Dies hab ich noch nicht getestet, werde es aber mal ausprobieren. Leider kann man meinem Kenntnisstand nach nicht aus vergangenen Aktivitäten solche Routen erstellen.

Die “Playlist“-Einstellung ist natürlich gerade für auf’fe Ohren immens wichtig. Blöd nur, das sie wirklich nur erstellte Playlisten oder die gesamte Bibliothek abspielen kann. Eine direkte Auswahl spezieller Alben oder Künstler aus der iPod-App heraus sind nicht möglich. Wie ich finde ist das nicht so wirklich gelungen gelöst.

Was es mit dem “Coaching” auf sich hat kann ich auch nicht sagen. Spezielle, dafür notwendige “Workouts” habe ich noch nicht erzeugt.

Runkeeper iOS App

Nun geht’s also mit “Start Activity” los. Die App beginnt zu tracken und im Hintergrund wird die gewünschte Playlist abgespielt. Über den aktuellen Verlauf der Aktivität informiert dann obige Seite der App:

Das große blaue Feld beinhaltet die aktuell vergangene Zeit der Aktivität (den dicken Batzen links), das durchschnittliche Tempo und die bisher vermeindlich verbrannten Kalorien. Der Teil darunter teilt sich von den wichtigen Informationen oben. Dort kann man, wie oben zu sehen, einen Verlauf des bisherigen Tempos sich anzeigen lassen, oder durch “Wischen” nach links, die aktuell zurück gelegte Strecke auf einer integrierten Google Maps API anzeigen lassen. Durch “Wischen” nach rechts erhält man eine Statistik pro zurück gelegtem Kilometer als Milestone.

Während der Aktivität informiert die App alle 5 Minuten akustisch über die Playlist drüber geschwafelt über den bisherigen Verlauf. Es werden die oben schon beschriebenen Informationen sprachlich zusammen gefasst und man kann sich kurz Gedanken drüber machen, ob man noch im Soll ist, oder vielleicht doch wieder ‘n Tacken zulegen sollte. Quatschen tut die Dame übrigens nur auf englisch. Nach Abschluss einer Aktivität kann man noch ein kurzes Statement abgeben, wie denn die Einheit gelaufen ist. Die Aktivitäten werden lokal gespeichert, synchronisieren sich aber mit der Webseite bei bestehender Internet-Verbindung.

Runkeeper Activity

Die App bietet dabei noch eine Vielzahl an Einstellungs-Optionen, u.a. auch darüber, welche Informationen während der Aktivität in welchen Intervallen dem Sportler mitgeteilt werden sollen. Ebenso, ob die Aktivitäten in anderen Web-2.0 Diensten wie Twitter oder facebook publiziert werden sollen. Es werden logischerweise noch mehr als nur diese zwei Social Networks unterstützt.

Im Profil auf der Runkeeper-Webseite kann man dann u.a. diverse Zusammenfassungen ermitteln. Aktivitäten können auch im nachhinein noch bestehenden Routen zugewiesen werden und ein paar kümmerliche Statistiken stehen auch im kostenlosen Account im “Fitness Report” zur Verfügung. In der Timeline wird zwar mit Rekord-Meldungen gearbeitet, ein Bonus-System, wie z.B. bei 4sq.com gibt es jedoch nicht.

  • Fazit

Warum eigentlich gerade Runkeeper? Es war die erste App, die mir zu Beginn in die Finger kam auf dem iPhone. Es gibt natürlich noch weitere Apps, die ähnliches können und manches besser und anderes wiederum schlechter – ohne sie selber nun einem ausführlichen Test unterzogen zu haben. Man bleibt dann auch meist bei der App, die man von Beginn an nutzt – sollte sie nicht unterirdisch schlecht sein.

Genau das ist die Runkeeper-App nämlich nicht. Die Webseite macht einen ordentlichen Eindruck, das Tracking funktioniert gut und in Gänze archiviert sie eben die Einheiten. Also das Rahmenprogramm erledigt sie voll im Soll, soweit ich das bisher beurteilen kann.

Von solch einem Web-2.0 Dienst mag man indes halten, was man möchte: Ich persönlich kann mich mit geo-based social Services anfreunden. Sei es 4sq.com oder eben Runkeeper. Sie schöpfen jedoch nur ihr volles Potential aus, wenn auch eine gewisse Abzahl an Leuten mitmacht, Erfahrungen teilt, Strecken freigibt und aktiv mitgestaltet. Sowohl bei 4sq.com als auch bei Runkeeper fehlt das einfach (noch(?)). Zumal grade in Deutschland dazu sicher der Anteil der Nutzer, die solche Dienste überhaupt wahr nehmen und nutzen verschwindend gering ist und unter diesen Nutzern eine Vielzahl sich befindet, die zu den Aktivitäten kaum aussagekräftige Informationen veröffentlich. Ich will mich da selber in einigen Punkten auch nicht von freisprechen.

Die Runkeeper-App gibt’s übrigens auch für Android.

SierraXTC am 12.10.10 um 06:07 Uhr

Navigon

Apple, Technikecke, iOS Apps

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Meine Meinung zu Navigations-Geräten im Auto ist ja mittlerweile bekannt. Ein wenig muss ich dann doch an dieser Stelle zurück rudern. Eine gute Navi-Software auf einem iPhone kann vermutlich durchaus hilfreich sein. Ich hab auf meiner Fahrt nach Dänemark und am vergangenen Wochenende ins Rheinland mir ein wenig Orientierung mit Hilfe der “Karten-App” verschafft, welche bei iOS standardmäßig vorhanden ist.

Um grundsätzlich zu wissen, wo man sich in etwa befindet und wo man so ungefähr hin muss ist die App allemal auch ausreichend. Etwas unschön ist jedoch, das man bei der Straßenführung inklusive Einordnung auf Fahrstreifen natürlich nicht unterstützt wird, wie es eine Navi-Software macht. Ebenso kommt auf dem Display – je nach Zoom – eine Abfahrt immernoch recht “plötzlich“. Außerdem fehlt – so weit ich das gesehn habe – eine Möglichkeit, Routen über Wegpunkte zu führen, wie man es aus Google Maps her kennt. Und als vermutlich entscheidender Nachtteil ist auch zu nenen, das man für den Download des Kartenmaterials auch eine Netzwerk-Verbindung benötigt.

All sowas bieten verschiedene Apps für’s iPhone. So hat u.a. TomTom dort was im Angebot oder auch Navigon. Es gibt z.B. die Navigon select Telekom Edition für T-Mobile-Kunden im App-Store sogar für umme. Die Navigon-Lizenz erlaubt dabei eine Nutzung für 2 Jahre, die automatisch zu einer Vollversion aufgebohrt wird, wenn man für einige Euronen eines der unzähligen Zusatzpakete kauft.

Ich hatte nun – total sinnvoll wieder einmal – die Möglichkeit, Navigon in einer Version mit 3d-Kartenmaterial auf der Strecke zwischen Haustür und Arbeit zu testen. Das alles geht recht simpel vonstatten: Zieladresse eingeben und Navigation starten. Vom aktuellen Ort wird dann die Navigation zum Zielort gestartet und bietet dem Anwender drei Routen, die man dann wählen kann – Schnellste, Kürzeste und .. ja äh, vielleicht Schönste, keine Ahnung.

Navigon App

35 Minuten für die Strecke – exklusive Baustelle zwischen Hamm-Rhynern und dem Kamener Kreuz – sind nichts desto trotz eine sehr optimistische Hochrechnung. Wenn man sich ein wenig mit der App beschäftigt, so kann man u.a. Zwischenziele anwählen um die Strecken etwas zu individualisieren. Weiterhin werden Anzeigen für POI geliefert, von Sparkassen über Apotheken hin zu Parkplätzen. Die Standard-Ansicht erschlägt zunächst mit einer Informationsflut:

Navigon App

So wird die aktuelle Geschwindigkeit ermittelt, die verbleibende Strecke des Straßenverlaufs, die voraussichtliche Ankunftszeit und die verbleibende Restfahrstrecke. Die 3d-Ansicht ist dabei ansonsten recht übersichtlich, optional können Straßennamen in der Ansicht aktiviert werden.

Navigon App

Dank Stau auf der A45 konnte ich den Mehrwert der Navi-App dann auch entsprechend per Screenshot festhalten. So wechselt die Software rechtzeitig die Anzeige und schwenkt auf eine Detail-Ansicht der kommenden Kreuzung, Abfahrt oder des Autobahn-Kreuz inklusive Hervorhebung der Spuren, die man sinnvollerweise zu befahren hätte. Was einem auf der Autobahn nun nicht so zwingend vom Hocker haut kann bei größeren, unübersichtlichen Innenstadt-Kreuzungen sehr wohl hilfreich sein. Schick sind dabei natürlich auch die nahezu orginalgetreuen Hinweisschilder.

Navigon App

Wenn man der Abzweigung näher kommt, wird wiederum auf die normale Ansicht umgeschaltet und man erhält rechts unten in der Ecke noch die eigene Streckenführung angezeigt. Entsprechend noch ein kurzer Blick darauf, wie es dann ausschaut, wenn man wirklich nicht nur gradeaus fahren braucht, sondern auch mal abfährt. Das “geradeaus fahren” ist dabei an gewissen Stellen etwas irritierend: Große Autobahn-Kreuze werden dabei als “Zwischenziele” gehandelt, die den aktuellen Streckenverlauf unterbrechen. So hat man sich beim Folgen des Straßenverlaufs stets “links zu halten“.

Navigon App

Bei entscheidenden Richtungswechseln, wie Abfahrten wird neben der obigen Anzeige im weiteren Verlauf wieder auf die standardmäßige Ansicht geschaltet mit Hinweis auf die Abfahrt und die entsprechende Fahrtrichtung. Im unteren Bild sieht man auch schon einige POI wie Parkplätze, in diesem Fall die Betonflächen in Uni-Nähe. Ebenso werden – wenn gewünscht – Geschwindigkeitsbegrenzungen angezeigt, die z.T. aber doch schon deutlich historischen Charakter haben.

Navigon App

Für die Geschwindigkeitsbegrenzungen bietet Navigon in Verbindung mit der Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit Hinweis-Meldungen, wenn man – je nach Konfiguration – x-km/h zu schnell ist um dann wieder das Tempo zu drosseln. Derzeit hab ich leider nicht im Kopf, ob es eine Kombination mit (stationären) Radarfallen gibt. Hingegen kann mit einer Erweiterung auf die aktuelle Verkehrssituation auf der Route Einfluß genommen werden.

Das GPS im iPhone ist dabei ausreichend exakt – wie ich auch schon bei der Karten-App feststellen konnte. Ein “bitte Wenden” auf der Autobahn hört man auch nicht, wenn man an einer Abfahrt vorbei gefahren sein sollte. Die Software ermittelt recht zügig eine alternative Route ohne dabei auf 180°-Kehren zu setzen.

Zusammenfassend war ich schon sehr angetan von der Navigon-Software. Viel mehr erwarte ich eigentlich nicht von einem Navi. Das es optional möglich ist, die Software noch zu erweitern ist ein angemessener Zug, gerade für Kunden, welche die freie T-Mobile-Edition besitzen. Die App kostet sonst, in der ausprobierten Version als Navigon MobileNavigator Europe im App-Store € 89,99. Ich denke, der Preis ist für Kartenmaterial aus Nord-, Mittel-, Ost- und Südeuropa in Ordnung. Alternativ kann man sich für € 15,- weniger auch eine reine EU-Edition zulegen.

Für mich jedoch nur begrenzt an dieser Stelle interessant, da ich eben nicht so häufig auf Routen unterwegs bin, die den Preis rechtfertigen würden. Dafür würde im Zweifel auch die Karten-App auch ihren Dienst hinreichend verrichten.

SierraXTC am 31.07.09 um 09:24 Uhr

NewsGator

Technikecke

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NewsGator’s Online Reader will no longer be available for consumer use as of August 31, 2009.

In conjunction with the release of our latest versions of NetNewsWire and FeedDemon which synchronize with Google Reader, NewsGator will no longer be supporting our online reader for consumer use. Paid customers who utilize the online reader or our online platform will continue to be supported.

Damit einhergehend empfiehlt Newsgator die Benutzung vom Google Reader. Eigentlich war ich bisher recht zufrieden. Mit NetNewsWire, FeedDemon, NewsGator Go und dem Online-Angebot konnte ich meine Feeds auf allen System synchron auf dem aktuellen Stand halten. Bleibt mir wohl keine andere Wahl, als mich mal mit dem Google Reader vertraut zu machen – obwohl mir das ehrlich gesagt stinkt, schon wieder Google :motz:

SierraXTC am 17.07.09 um 06:03 Uhr

iPod Apps

Apple, Geschwafel, Technikecke

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Nun, wie ich schon berichtet hatte, findet man im iTunes Store durchaus das ein oder andere brauchbare Programm für den iPod touch. Unter anderem – auch wenn ich schon lange nichts mehr dazu geschrieben habe – bin ich nach wie vor an Last.fm interessiert. Das scrobbeln mittels iPod klappt ja schon problemlos, wenn man die Last.fm-Software installiert hat. Aber auch mobil – insbesondere da eher das iPhone – kann man Last.fm auf dem iPod touch/iPhone OS nutzen. Zumindest kann man es mit dem aktuellen Update wieder. Bis vor kurzem war eine Benutzung nur auf OS3 möglich, mittlerweile startet das Tool auch wieder unter OS2 (welches ich noch nutze).

Last.fm for iPod and iPhone
image taken from iTunes Store

Für mich und meinen iPod touch eigentlich mehr was für zu Hause und im Garten – so weit das W-LAN eben reicht. Nach dem Einloggen stehen dem User die Stations aus dem eigenen Last.fm-Profil zur Verfügung.

Wem das an Radiostationen nicht ausreicht, der kann bei AOL in den diversen Shoutcast-Streams schauen. Auch dafür gibt es eine kostenlose Software, direkt von AOL. Im Prinzip bin ich damit dann auch gut genug ausgestattet um eine breite Palette an Musik hören zu können. Ein wenig mobiles Internet wäre dabei vielleicht auch ganz interessant … ob so’n iPhone wirklich toll ist? :gruebel:

Last.fm for iPod and iPhone
image taken from iTunes Store

Nein, weder Apple, noch AOL lassen mir dafür Geld zukommen *seufz* :lol:

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