SierraXTC am 24.10.11 um 19:09 Uhr
 Tags: Beruf, Über mich
Wer freut sich am ersten Arbeitstag nach seinem Urlaub nicht über so eine liebenswerte Begrüßung?
SierraXTC am 19.10.11 um 16:40 Uhr
 Tags: Sport, Über mich
Nun, vermutlich mag es Leute gegeben haben, die noch weniger dran geglaubt haben als ich selber, dass ich diese Hobby doch ernsthaft verfolge. Aber nach etwa 6 ½ Monaten kann ich feststellen, dass Laufen zum normalen Wochenrhythmus gehört und es sich bemerkbar macht, wenn ich mal nicht unterwegs war.


Dazwischen liegen nun also 208 Tage und 98 weitere sportähnliche oder sportliche Aktivitäten, was demnach bedeutet, dass ich es doch bisher geschafft habe, etwa jeden zweiten Tag im Schnitt mich zu bewegen. In Zahlen:
- 11 x “Walken” mit insgesamt 32,57 km
- 6 x Rad fahren mit insgesamt 116,82 km
- 83 x Laufen mit insgesamt 394,31 km
- davon 32 x Laufen ohne zwischendrin der Unsportlichkeit Tribut zu zollen
Die selbstgesteckten Ziele – ½ Stunde Laufen und 5,5 km Laufen – hab ich bisweilen auch immer erreicht. Zuletzt war ich ja von meinen Anstrengungen nicht sonderlich begeistert, dass hat sich aber im Urlaub wieder deutlich verbessert. So hat sich das Laufpensum in den vergangenen 3 Wochen bei etwa 7 km und rund 50 Minuten eingependelt. Dabei klappt es sogar, auch im Tempo weiter nach vorne zu kommen.
Ich hatte bisher aber auch echt Glück, was das Wetter betraf: Bis auf einen Lauf in fiesem Regen vor 1 ½ Wochen gab’s maximal Nieselregen, der nun nicht wirklich störend war. Nur das Thema Wetter ist vermutlich für mich auch die größte Herausforderung, die da in den kommenden Wochen auf mich zukommt. Mittlerweile hab ich mein Equipment schon etwas aufgerüstet und wappme mich vor den sibirischen Temperaturen in Mitteleuropa, aber die 30 Minuten letzte Woche Dienstag im Regen haben mir doch gezeigt, dass das dann nichts mehr mit Spaß zu tun hat.
Gegen Kälte kann man ja was tun … von mir aus kann’s dann eben kalt werden und schneien – aber auf Regen, geschweige denn Dauerregen würde ich dann doch gerne verzichten. Ansonsten werd ich mich wohl öfter als 1 x pro Woche ins Maximare verkrümeln müssen. Nächsten Samstag geht’s nämlich los, da werd ich zum ersten Mal überhaupt den “neuen” Schwimmtempel (ups, das Ding steht da schon seit rund 8 Jahren) aufsuchen.
SierraXTC am 30.09.11 um 23:12 Uhr
 Tags: Sport, Über michLaufen *seufz* … diesbezüglich hab ich mich auch schon lange nicht mehr geäußert. Beim letzten Mal hab ich noch voller Stolz verkündet, dass ich irgendwo Luft dafür hätte, mal am Stück zu Laufen. Naja, trotz aller Konditions-Killer läuft’s sich auch recht gut – sprich: Ich bin nach wie vor am Ball und dreh meine Runden.
Ich will nicht sagen, dass ich zu hohe Erwartungen hege, aber ich denke, ich kann mich recht gut einschätzen und denke, dass ich abschätzen kann, wozu ich in der Lage sein sollte. Von einer Wettbewerbsfähigkeit bin ich weit entfernt, und das war auch zu erwarten. Aber eigene Ziele sollten so realistisch gewählt sein, das sie auch erreicht werden können. Und, das sind sie eigentlich auch nach wie vor:
Vielleicht bekomm ich ja in Zukunft noch etwas mehr Tempo in die Bewegung um dann auch mal rund 5,5km in einer ½ Stunde plus X zu schaffen. (Das ‘X’ darf ruhig ein kleines ‘x’ sein).
Physisch – das hab ich mir nun selber häufiger bewiesen – ist das Potential bereits vorhanden ganz ruhig 6km zu Laufen. Physisch wäre sogar noch Potential vorhanden. Aber im Augenblick ist Laufen eine Kopfsache. Abschalten? Einfach dem Rhytmus und der Musik auf den Ohren folgen? Irgendwann erzählt mir mein Wille: “Junge, nette Idee, aber grad heute? Nee, da hab ich kein Bock drauf!“.
Nach wie vor seh ich das Tempo – siehe Konditionskiller – eher nebensächlich. Nach wie vor ist das Motto: Überhaupt in den Quark zu kommen und was zu machen. Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deswegen – kollidiert diese Ansicht mit dem Ehrgeiz: Der sagt einem: Das schaffste doch Locker, schwing die Hufe und sieh zu. Langsam beginne ich zu glauben, dass ich doch Schizophren bin.
Nachdem ich nun bekanntlich die ominösen 5,5km geschafft habe – sie auch regelmäßig bewältige heißt es trotzdem für mich erstmal noch den Kopf frei bekommen – obwohl gerade das beim Laufen eigentlich passieren sollte. Um sich weiter zu motivieren – immer mehr, immer weiter – hab ich natürlich auch neuen Ansporn gefunden.
Aber der Zeitabstand ist nun groß geworden. Es liegt noch eine Hürde vor den neuen Zielen: Kälte. Bisher meinte es das Wetter mit meinen sportlichen Ambitionen immer gut mit mir. Ich war vielleicht ein, zwei mal im Nieselregen laufen. Sonst war es trocken, zumeist sogar warm und sonnig. (Ja, ich war im Juli/August laufen )
Ich bin ernsthaft schwer gespannt, wie es ausschaut, wenn es draußen ungemütlich wird. Der Wille zu Laufen ist da. Das Equipment in Teilen bereits ebenfalls. Ich sehe es auch noch nicht als unüberwindbare Hürde. Nur, es gibt einen Schweinehund. Ich hoffe, das mein Ehrgeiz im Winter den Schweinhund überwindet und ich am Ball bleibe. Das vereinfacht das Durchstarten im kommenden Frühjahr ungemein.
SierraXTC am 27.09.11 um 21:11 Uhr
 Tags: Deutschland, Sommer, Sonne, Über michSeit dem ich ein eigenes Auto habe schwebt mir eigentlich vor, sich einfach mal in den Wagen zu setzen und eine Tagestour oder einen Ausflug zu machen. Aber wie das so ist: Man nimmt es sich vor – aber letzten Endes kommt man doch nicht in die Hufe, da es schon irgendwie blöde ist allein loszufahren. Also braucht es einen Anstoss – dieser kam dann vergangenen Sonntag von meiner Familie. Da das Wetter ja fantastisch war wollten meine Großeltern zur Oberweser fahren.
Nun gut – grundsätzlich klingt das nicht nach Party, Spaß und Erlebnisreise – aber darum geht’s mir auch nicht. In erster Linie war das eine Auffrischung von Kindeheits-/Jugenderlebnissen. Das Weserbergland war für meine Familie immer ein beliebtes Urlaubs- und Ausfluggebiet seitdem man mit einem Wohnwagen unterwegs war. Man hatte einen angenehmen Camping-Platz in der Region gefunden, der in wenigen Stunden von Hamm aus zu erreichbar ist.
So wurde damals der Wohnwagen angespannt, meist wurden dann die Oster- oder Herbsferien komplett dort verbracht und der Wohnwagen wurde stehen gelassen um später noch an den Wochenenden zur Oberweser zu fahren und ein paar angenehme Tage zu verbringen. Man wanderte, ging im Dorfschwimmbad schwimmen, holte morgens vom Dorfbäcker Brötchen und erkundete die umliegenden Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde Oberweser erreicht man in gut 1 ½ Stunden. Quasi ein Katzensprung, wo man auch mal für einen Tag runter fahren kann.

Der erste Halt am Sonntag führte uns dann zu einem Märchenschloss – bzw. dem, was davon noch steht: Der Sababurg. Eine Burgruine im Reinhardswald – betitelt nach dem Grimm-Märchen “Dornröschen“. Ein – wie man feststellen konnte – durch den angrenzenden Tierpark nach wie vor beliebtes Ausflugsziel. Etwas schade, dass momentan die Gemäuer restauriert werden und so kein Rundgang um die Schlossruine möglich war.
Durch diese “Unzugänglichkeit” des Gesamtkomplexes wird man sicherlich nochmal dahin fahren. An und für sich recht schön da – wenn man gut zu Fuß ist. Mit dem angrenzenden Tierpark ist es doch ein sehr weitläufiges Gelände. So dass wir – in Rücksicht auf meinen nunmehr doch in die Jahre gekommenen Großeltern – uns auf die Burgruine beschränkt haben. Man kann zwar sagen: Das “Übliche“, es steht eben das Grimm-Märchen im Mittelpunkt. So gibt es zu diesem Thema Theater-Vorführungen und geführte Rundgänge durch die Schlossruine.

Im Anschluss sind wir von dort aus weiter in die Gemeinde Oberweser – ins Dorf Oedelsheim gefahren. Ein höchst verschlafenes Nest, was durchaus stark vom Tourismus lebt – gut mag man nicht verstehen, aber es profitierte auch vom Konzept von: “Unser Dorf soll schöner werden“. Dort war auch besagter Camping-Platz, den wir in meiner Jugendzeit immer angefahren sind. Im Prinzip haben wir da kaum “Erinnerungen” aufgefrischt, sondern lediglich unseren Appetit gestillt.
Im Hotel Kronenhof wurde dann zu Mittag gespeißt. Eigentlich nicht unbedingt mein Favorit aus der Hand voll Dorfrestaurants vor Ort, da mir das Ambiente nicht besonders zusagt. Aber im großen und ganzen war es OK. Das Essen war gut – jetzt nichts herausragendes, aber schon lecker. Nur man sollte ein gut gefülltes Portemonnaie mitbringen.

Von dort aus sind wir an der weniger stark befahrenen rechten Uferstraße der Weser entlang südlich nach Hannoversch Münden. Dort entlang zu fahren ist doch etwas interessanter als über die gegenüberliegenden B80, da man näher an der Weser entlang fährt und auch durch die doch recht schick hergemachten Dörfer fährt.
Ich selber war – trotz diverser Aufenthalte dort – noch nie in Hannoversch Münden und war dann doch über den Kern der intakten Altstadt überrascht. Dort finden sich enge Gassen mit recht gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Jedoch hab ich mich aus Rücksicht auf meine Familie da auch nicht besonders lange aufgehalten und hab so nur ein paar Gassen gesehn und Teile der Stadtmauer mit den Wehrtürmen begutachtet.

Natürlich war ein obligatorischer Abstecher zum Weserstein auch mit inbegriffen. Ist zwar eine Art Muss, aber naja, einmal sehen reicht im Leben wohl allemal. Ich denke, da kann man mehr Zeit in Hannoversch Münden selbst verbringen. Zumal dort an dem Tag dank des Wetters auch der Papst boxte. Ich glaube wir sind drei oder viermal um den recht großen Parkplatz gekreist, ehe wir überhaupt eine Lücke zum parken gefunden haben. Als ob die Leute alle kein Zuhause haben.
Der Tag wurde dann in Grifte – einem Nest bei Edermüde nur unweit von Kassel entfernt ausklingen gelassen. Meine Großeltern kennen da noch Bekannte, die unglaublicherweise der Traumstadt Hamm den Rücken gekehrt haben und sich dort niedergelassen haben. Dadurch hat die Tour sich dann auch auf fast 10 Stunden und etwas über 400km Autofahrt hingezogen. Danach ist man doch schon geplättet, auch wenn das Autofahren noch das Entspannteste des Tages war.
Es war in jedem Fall mal wieder schön, aus’m Haus gekommen zu sein, bißchen was anderes, wenn auch Bekanntes gesehn zu haben und ‘n schönen Nachmittag verbracht zu haben. Nun bin ich gespannt, wann ich endlich die Schlösser-Tour durch’s Münsterland angehe, aber vor kommendem Frühjahr wird das wohl eh wieder nichts.
SierraXTC am 16.08.11 um 21:22 Uhr
 Tags: Über michMan kommt von der Maloche nach Hause, schnürrt als erstes mal seine Laufschuhe und dreht ‘ne Runde um den Kanal. Kurz, aber knackig – nur soll das ausnahmsweise mal nicht das Thema sein. Gut, nach dem Sport noch eben die Wäsche machen. Neue Maschine anstellen, trockene Wäsche abhängen und eben bügeln. Ist ja schnell gemacht.
Soweit ist ja noch alles in Butter. Während ich also schön bei mir in der Butze steh und meine Hemden bügel, da geht hier auf einmal die Funzel aus. Wie getz? Watt is’ denn nu’ schon wieder los? Wer sich – haha, Wortwitz – dunkel erinnert weiß, dass ich vor geraumer Zeit schon mal Probleme mit der Elektrik hier in der Wohnung hatte. Hm, und nu? Naja, schauen wir mal, bei welcher Sicherung der FI fliegt. Ui, Waschmaschine im Keller. Unschön..
Naja, bißchen rumgetüddelt und siehe da, ‘n anderer Stromabnehmer an der Steckdose macht keine Mucken. Befürchtung ist also, dass das meine Waschmaschine den Geist aufgegeben hat. Erstmal den Vorbesitzer – also Muttern – anrufen, die ja auch grade schick im Urlaub weilt. Watt is’ zu tun? Wie bekomm ich denn das feuchte Gut aus der Trommel? Und vor allem, wie bekomm ich das Wasser aus dem Dingen? Is’ ja nicht so, dass ich mich mit sowas großartig beschäftige, wenn die Maschine ordnungsgemäß ihren Dienst verrichtet.
War auch alles keine Herausforderung für mich Genie und ‘ne Ausweichmöglichkeit meine Wäsche zu waschen hab ich ja auch. Großeltern und Muttern sei dank. Für mich gehört eine Waschmaschine wohl schon zu den wichtigsten Geräten im Haushalt, deswegen war ich auch echt glücklich, dass ich damals die Maschine für umme abgestaubt hab. Nur meint Muttern, dass das gute Stück auch schon locker über 20 Jährchen auf den Buckel hat und rät mir daher davon ab, noch Schotter in die Reparatur zu stecken. Äh ja, ich hab’s ja auch so dicke, dass ich mir mal eben ‘ne Waschmaschine kaufen könnte.
Fall’s wer ‘n guten Tipp hat bzgl. des Erstehens von Waschmaschinen, immer her damit!
Naja gut – Shit happens … aber haste Scheiße am Schuhe, haste Scheiße am Schuh, woll. Den Rest hat mir dann mein W-LAN Router gegeben. Stromausfall, gut und schön. Sowas kann der ab. Ist ja nicht zum ersten mal passiert. Aber warum fuppt hier nun auf einmal das W-LAN nicht mehr? Gut, das ist Tüddelkram mit dem ich mich wohl etwas besser auskenn, also kurz auf Fehlersuche gegangen und siehe da, die DD-WRT-Firmware hat ‘n feinen Reset hingelegt.
Muss ich nicht wirklich verstehen. Die größte Herausforderung war, irgendwie herauszufinden, wie denn die Standard-Einstellungen vom DD-WRT sind. Da kann so ein Smartphone durchaus hilfreich sein. Aber hier mal eben den W-LAN Router per LAN konfigurieren ist auch nicht bei mir seitdem mein Laptop – schon seit Jahren – den Dienst am RJ45-Anschluss verweigert. Könnte ja auch zu einfach sein. Da ich gewisse Kartons seit meinem Umzug immernoch nicht ausgepackt habe hieß das zunächst mal in den alten verborgenen Schätzen nach meinen langen LAN-Kabeln kramen. Immerhin tauchte dann auch eins auch und der Router lies sich vom Mac aus administrieren.
Naja, als Fazit kann ich dann mitnehmen, dass ich ‘n vermutliche kaputtes, schweres Dingen im Keller stehen hab, was ersetzt werden sollte und das Altgerät entsorgt werden darf. Mein W-LAN rennt wieder wie die Wutz und ich hab den Kaffee auf. Wobei, wer mich und meine äußerst ausgeglichene Art kennt, der darf durchaus verwundert sein, dass mich dieses Malheur heute nicht sonderlich echauffiert hat. Immerhin hatte ich mir ja auch sämtlichen vorherigen Frust schon abgelaufen.
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