SierraXTC am 18.05.10 um 09:36 Uhr
 Tags: Debian, Linux, UbuntuDebian? – Hat doch schon Marc Shuttleworth bewiesen, das taucht ja anscheinend nix, weswegen die Entwicklungspower in das ach so grandiose Ubuntu gesteckt werden muss. Aber mal ehrlich, wir wissen doch selber, Ubuntu … und so – da ist ‘n Fork schon absolut sinnlosvoll: Mint macht, wenn nicht alles besser, zumindest alles gleich, bis auf das schicke, andere Wallpaper.
Aber was wäre die schöne Welt des Software-Kommunismus, wenn man nicht von jedem Fork ‘n Fork machen könnte? Deswegen, man sehe und staune, das bessere “Mint” ist Peppermint. Noch Fragen? Ich hab keine mehr, denn das ist – bei aller Liebe zu OpenSource und freier Software – so ziemlich unnötig. Aber nun ja, ich freue mich schon jetzt auf den Fork von Peppermint, was dann neben einen noch leichtgewichtigeren Windowmanager (vielleicht als Anregung mal genannt: Framebuffer) ein noch schöneres Wallpaper mitbringt.
SierraXTC am 10.09.08 um 05:44 Uhr
 Tags: KDE, Linux, Ubuntu
| Die “Hassliebe” zu (K)Ubuntu ist so ausgeprägt, daß ich durchaus zu bequem bin, die Installationen von der Platte zu löschen. Immerhin kann man dadurch hin und wieder ein wenig mit Linux herum spielen und schauen, was sich so getan hat. |
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Bevor man aber höchst motiviert los legt, muß man sich erstmal fragen, warum (K)Ubuntu die Partitionen über ihre UUIDs per fstab einhängt. Wenn man, wie ich, ein wenig an den Partitionen herum spielt, sie in der Größe verändert, dann resultieren daraus auch neue UUIDs. Es betraf nicht die Systempartition von (K)Ubuntu, weswegen alles noch glimpflich ablief, aber Verständnis für kryptische UUIDs als Device-Namen in der /etc/fstab gegenüber den, im Gegensatz zu den UUIDs unveränderten Device-Nodes (wie z.B. /dev/sda3) hab ich irgendwie nicht erlangen können.
Als nächstes stehen dann die Updates vor der Tür. Es dürfte bezeichnend sein, daß Kubuntu noch in Version 7.10 installiert war. Updates einer Version sind ja recht unproblematisch und das klappt bei (K)Ubuntu genauso gut, wie bei nahezu jeder x-beliebigen anderen Distrubution. Etwas überrascht war ich jedoch, nach dem der neueste Kernel installiert war: grub hat die neuen Einträge nicht die bestehende Konfiguration angehangen, sondern diese überschrieben.
Wohl ein kleiner Fehler im Detail, der aber durchaus nervtötend sein kann, wenn man erstmal seine ganzen Betriebssysteme und lauffähigen Kernel-Versionen nachtragen darf. Glücklicherweise flog noch eine vi-BackUp-Datei in /boot/grub herum.
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Das dist-upgrade auf “Hardy Heron” – was ja quasi auch schon nahezu obsolet ist – gestaltete sich ebenfalls völlig unproblematisch. Diesmal hing grub die neuen Kernel-Versionen auch an die bestehende menu.lst. Da ich in der Vergangenheit, insbesondere mit Kubuntu andere Erfahrungen bei Updates gemacht hab kann man dazu nur sagen:
Wenn man sich schon den Spaß gönnt, dann kann man wenigstens auch das System richtig kaputt frickeln, also nach den Backports für KDE4 gesucht, gefunden, eingetragen und parallel zu KDE3 installiert. Damit einhergehend konnte man quasi das nächste Erfolgserlebnis verbuchen, auch hier klappte alles reibungslos. Zumindest bis dahin …
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Man merkt KDE4 definitiv immernoch an, daß es nach wie vor in einer relativ frühen Entwicklungsphase steckt (wohlgemerkt mit Release 4.1). Die Installation von Widgets klappte mal gar nicht, das Einbinden von neuen Plasma-Themes ist verbunden mit dem Editieren von RC-Dateien in den Tiefen des ~/.kde Ordners. Das wiederfinden von Header-Files zum Kompilieren ist bei KDE4 auch nicht ganz trivial – und wenn man es dann doch endlich geschafft hat eine extra für KDE4 ausgelegte Window-Deco zu kompilieren und installieren, dann steht sie trotzdem nicht zur Verfügung |
Darüber hinaus gibt es noch mehrere Baustellen, die ich eher auf Kubuntu denn auf KDE zurück führe. So unter anderem die fehlende Funktionalität der Funktionstasten für die Lautstärke, wohin gegen z.B. die Display-Helligkeit darüber gesteuert werden kann. Oder der nach wie vor grottige Konfigurationsdialog im OSX-”Stil“. Damit gewinnt Kubuntu wirklich keinen Blumentopf, denn ich mag KDE nicht, weil ich es “simpel” will. Gerade die hohe Konfigurierbarkeit ist doch eine der Stärken von KDE, warum muß man diese dann beschneiden? *seufz*
Es hat mir zumindest einen ersten Einblick in KDE4 gegeben, aber so recht verspüre ich keine Motivation mir mal KDE4 optisch ansprechend einzurichten und vielleicht ein paar Tage länger mal (K)Ubuntu zu nutzen. Ärgerlicherweise liegt diese dahinvegetierende Installation auf einer gerade einmal 8GB großen Partition, die eigentlich nur existiert, um daraus bequemer andere Dinge zu installieren *seufz*
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Zum Schluß jedoch noch ein Wort über ein Tool, was mich doch sehr stört unter Kubuntu: KNetworkManager ist ansich ‘ne feine Sache: Erkennt automatisch kabellose und kabelgebundene Netzwerke, verbindet sich auf Anfrage, bezieht per DHCP eine IP Adresse .. nur wenn man die Netzwerkschnittstellen manuell konfigurieren möchte, dann versagt das Tool: Im manuellen Modus gibt es nämlich über WEP hinaus keinen Verschlüsselungsmodus, obwohl das Tool sich im automatischen Modus per WPA2 TKIP/AES nach Eingabe des Keys verbindet.
SierraXTC am 04.06.08 um 23:05 Uhr
 Tags: Linux, seufz, UbuntuNoch immer quäl ich mich mit Microsoft Vista™ auf meinem Laptop. Immernoch ohne wirklich die Lust zu verspüren mich auf dem Rechner mit einer Linux-Distribution zu beschäftigen. Zur Zeit gibt es aber auch mehr als genug Ablenkungsmanöver, die mich davon abhalten. Aus einer spontanen Laune heraus habe ich mir trotzdem vorhin Kubuntu 8.04 herunter geladen.
Meine Abneigung gegenüber (K)Ubuntu ist bekannt, aber es ist nunmal noch irgendwo eine update-”fähige” Linux-Distribution, die Out-Of-The-Box laufen kann. Gut, ich weiß aber auch, daß die Kombination KDE und Ubuntu nie wirklich innig war. Bisher war jede Kubuntu-Version eher beta.
Da ich mittlerweile immernoch nicht länger als 2 Minuten mit KDE4 gearbeitet habe, wollte ich so auch zumindest ein Kubuntu mit KDE4 haben. Fataler Fehler, denn wirklich offiziell wurde diese Version anscheinend auch nicht veröffentlicht. Trotzdem habe ich es gewagt, eine KDE4 Version von Kubuntu 8.04 zu laden – und schon scheitert die LiveCD am Standard-Login.
User not known to the underlying authentication module
(K)Ubuntu rühmt sich bekanntlich, daß es einfach ist, das alles funktioniert, das man mit der LiveCD mal “hinein schnuppern” kann. Mittlerweile hab ich echt keinen Schnuppen mehr auf den Rotz. Es funktionierte noch nie so, wie es in den vielversprechenden Anpreisungen gelobt wurde. Wenn ich schon mit Benutzerfreundlichkeit mich bewerbe, dann sollte zumindest ‘ne LiveCD auch über den Login-Bildschirm hinaus kommen – oder zumindest LogIn-Daten irgendwo zentral auf der Webseite platziert sein.
Da es nach wie vor keine wirklich gute Distribution gibt, die meinen Anforderungen (weitestgehend stabil trotz bleeding-edge mit KDE4 und umfangreichen Repository) entspricht, werde ich wohl noch länger vor Vista™ oder OS iKS ( ) sitzen.
Und nein, wirklich, meiner Erfahrung nach sind weder Debian, Fedora, OpenSuSE oder was auch immer keine Alternativen. Spätestens beim Update oder dem beschränkten Software-Repository scheitern die Distributionen, wenn sie sich überhaupt installieren lassen, bzw eine angemessen Hardware-Unterstützung für den Laptop mitbringen.
Schade eigentlich, daß ein zur Zeit fast schon totes Projekt nach wie vor den höchsten Stellenwert an Linux-Distributionen hat: Kernel verschiedenster Patchlevel, aktuelle Software, Software im Repository von Freshmeat und Sourceforge, freie Auswahl der graphischen Oberfläche .. alles in meinen Augen wunderbar. Dafür nehm ich auch gerne den etwas langwierigen Update-Vorgang in Kauf. Aber wirklich Nerv auf den noch länger dauernden Installationsvorgang hab ich leider dann doch nicht mehr.
SierraXTC am 07.04.08 um 12:52 Uhr
 Tags: Linux, UbuntuWie ich zu Ubuntu stehe dürfte dem ein oder anderen vielleicht bekannt sein. Entsprechend kann man sich also vorstellen, zu welchen Reaktionen der neueste Hype um das x-hundertste Debian Ubuntu-Derivat mich hinreissen läßt. Seit August 2006 entwickelt ein gewisser Clement Lefebvre LinuxMint. Bei Pro-Linux wurde ich vor einiger Zeit über die Existenz von LinuxMint in Kenntnis gesetzt. Der Autor, Wolfgang Fogl, hat seinen Pro-Linux-Artikel nun auch in der aktuellen Ausgabe des freien Magazins veröffentlicht. So heißt es im Artikel:
Kurz gesagt: Nachdem der Maintainer von LinuxMint, Clement Lefebvre, sich nach eigener Aussage eine gewisse Zeit dem virtuellen Sport des „Distro-Hoppings“ hingab und diverse Tutorials und Reviews geschrieben hatte, bekam er eine genaue Vorstellung davon, wie er selbst die „perfekte“ Distribution gestalten würde. Gesagt – getan. Und so erblickte LinuxMint das Licht der Welt.
Auch wenn der Anspruch Lefebvres nicht gleich die perfekte Distribution war, sondern “nur” der perfekte Desktop
Looking at all the other distributions, I got a very precise idea of how I would make the perfect desktop if I was to do it myself.
so erschrickt mich das Resultat dennoch:
Um eine gewisse Perfektion zu erreichen, kastriert man Gnome um ein Panel, fügt noch kleine graphische Helferlein ein, deren Nutzwert in meinen Augen angezweifelt werden kann, und generiert daraus eine ISO. Wenn dem so ist, dann hoffe ich auf den nächsten Hype, wenn der Markt reif ist für ein Babytuxbubbubuntu welches sich in erster Linie durch ein aktualisiertes Wallpaper von der Mutterdistribution unterscheidet.
Nee, nix für ungut – aber diese Distributionsvielfalt, die nur darauf basiert minimale Änderungen an der Standard-Konfiguration zu betreiben ist mittlerweile ausgelutscht. Es fehlen schlicht die innovativen Ideen mit denen sich Distributionen voneinander abgrenzen können. Da ist anscheinend der Markt gesättigt – und dieser braucht nunmal kein x-tausendstes Debian-Derivat.
SierraXTC am 16.01.08 um 17:03 Uhr
 Tags: Apple, Computer, Gentoo, Hardware, Laptop, Linux, Ubuntu, WindowsGestern Abend war es “endlich” soweit: Im Prinzip, seit dem ich den Laptop besitze, habe ich dieses Thema vor mir her geschoben. Die Aufteilung der Festplatte, die Acer vornimmt, mit einer 10GB großen Recovery-Partition, gefiel mir ganz und gar nicht. Der erste Versuch Linux auf dem Laptop laufen zu haben funktionierte zwar, aber überzeugen konnte er mich weniger. Gerade da auch Kernel-Updates sich nicht mehr ohne größere Änderungen am System einspielen ließen wurd es eh Zeit sich dem Laptop sinnvoll zu widtmen. Dabei hab’ ich schlauerweise vorgesorgt und meine Linux-Konfiguration (inkl. Home-Verzeichnis) auf meinem neuesten Gadget gesichert.
Microsoft Vista® Home Premium war relativ schnell installiert. Da kann man ja auch so gut wie nichts mehr bei der Installation konfigurieren. Ergebnis der netten Installation war dann, daß man noch nachts “eben schnell” sein Vista auch bei Microsoft aktiviert. Natürlich nicht per Internet – das klappte nämlich nicht, also mußte ich zum Telefonhörer greifen.
Netterweise stellt Acer online leicht auffindbar die Treiber und Software für meinen Laptop bereit. Jedoch nicht die “empowering” Tools für Windows Vista®. Dafür musste ich im FTP-Verzeichnisbaum von Acer ordentlich suchen, bis ich auf eine Vista®-Version gestoßen bin. Ich find diese Tools gar nicht mal so verkehrt, “eNet” verwaltet recht angenehm verschiedene Netzwerk-Profile und “ePower” bietet noch einige Power-Saving Optionen. Ansonsten ist es eben wie immer unter Vista®: Jedesmal meckert der UAC und es gibt noch genug Software & Treiber, die einen Neustart von Vista® verlangen.
Wenn man schon einen Core2 Duo-Rechner hat, dann kommt man schon mal auf komische Ideen. Immerhin liefert Apple sein OSX zwangsläufig auch für Intel-Rechner aus. Interessanterweise klappte die Installation auf Anhieb. Jedoch werden Graphikkarte, integrierter W-LAN als auch LAN-Chip nicht unterstützt. Mit etwas “Gefrickel” bekommt man aber mit der nVidia-Karte die Standard-Auflösung von 1280×800 angezeigt und auch ‘ne Ethernet-Verbindung klappt mit einem entsprechenden Treiber. Laut Recherche sieht es aber mit einer Unterstützung für den Intel 3945a/b/g W-LAN Chip sehr mau aus. Dafür bin ich aber im Besitz des D-Link DWL-G122 Vers. 3.0 Rev. C W-LAN USB Sticks, der nicht nur von Linux unterstützt wird, sondern für den es auch OSX-Treiber gibt.
Wenn ich schon an dem Laptop “herum spiele“, dann auch richtig: So fehlt letztlich nur noch Gentoo, dann vermutlich auch mit KDE 4. Das braucht aber – wie allgemein bekannt – etwas Zeit, bis es installiert ist. Daher ist angedacht – ja, Schande über mein Haupt – aus einer (Standard-) Kubuntu-Installation dann Gentoo per chroot zu installieren. Nun werd ich die Installations-CD mal rösten, damit es endlich losgehen kann.
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