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MySQL,
vServerHin und wieder schaut man ja mal über seine Server und guckt nach, ob noch alles rechtens ist. Die überquillenden Apache-Log-Dateien ist man ja gewöhnt, das aber /var/log/mysql 1,9GB groß ist verwunderte mich dann doch. Drin befanden sich einige, rund 100MB große mysql-bin.*-Dateien.
Das Binärlog enthält alle Anweisungen, die Daten aktualisieren oder hätten aktualisieren können (beispielsweise eine DELETE-Anweisung ohne zutreffenden Datensatz). Die Anweisungen werden in Form von „Ereignissen“ gespeichert, die die Änderungen beschreiben. Ferner enthält das Binärlog auch Informationen dazu, wie lange die Ausführung datenverändernder Anweisungen jeweils gedauert hat.(..)
Der primäre Zweck des Binärlogs besteht darin, eine möglichst vollständige Aktualisierung von Datenbanken im Zuge eines Wiederherstellungsvorgangs zu ermöglichen, denn das Binärlog enthält alle Updates, die nach Erstellung einer Sicherung erfolgten. Außerdem wird das Binärlog auf Master-Replikationsservern zur Aufzeichnung von Anweisungen verwendet, die an Slave-Server gesendet werden.
Da der Plattenplatz auf meinem vServer nunmal begrenzt ist muß man eben an vielen Ecken sich auf das Nötigste beschränken. Also wurde einfach mal das Binär-Logging von mir deaktiviert. Einfach in der my.cnf irgendwo unter /etc – je nach Distribution – folgende zwei Zeilen auskommentieren:
log_bin = /var/log/mysql/mysql-bin.log
max_binlog_size = 100M
Die schon angelegten Dateien kann man im Zweifel auch entfernen. In Bezug auf Backups/Recovery hab ich für mich heute einfach ein neues Motto kreiert:
No risk – no fun! Redundanz ist was für Warmduscher
Bin mal gespannt, wann ich mir diese Weisheit selbst um die Ohren haue. Zur Zeit fehlt noch der Plattenplatz für eine schöne Backup-Sammlung. Ich hoffe bis spätestens Mitte nächsten Monat sieht das anders aus. Immerhin dusche ich auch gerne warm.