SierraXTC am 12.04.07 um 19:57 Uhr

Mobile 1.5

Lustiges/Sinnloses, Technikecke

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Mobile Computing 1.5

.. was soll man machen, wenn man noch keinen Laptop (aber immerhin W-LAN) hat? :lol:

Ärgerlich nur, daß OSX mit dem W-LAN Stick bei gleicher Konfiguration des Netzwerk-Device die Samba-Shares nicht findet. Aber so einfach überlistet einen der “Finder” dann auch nicht. Es gibt ja noch “Mit Server verbinden ..:P

SierraXTC am 03.04.07 um 22:53 Uhr

“Sinn” & “Unsinn” von Blogs

Geschwafel, Linux allgemein, Technikecke

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Wieder einmal eine etwas “übertriebene” Überschrift, aber von nix kommt eben nix ;)

Heute Nachmittag konnte ich mal eben, mit relativ überschaubaren Handgriffen den fbsplash wieder einrichten. An sich kein weiteres Problem, wenn die Kernel-Sourcen passen und der Kernel entsprechend konfiguriert ist. Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken war es dann auch ein Leichtes mal eben noch den USB W-LAN Stick zu konfigurieren und kurz Bluetooth einzurichten. In Zusammenhang mit meinem Blog steht das, weil ich hier über die Monate zumindest den ein oder anderen Link dokumentiert habe, der mich zur Lösung oder gar ganzen HowTos weiter leitet. Mit einer reinen – undokumentierten – Bookmark-Sammlung hätt’ ich die ein oder andere Fehlermeldung erst wieder explizit er”google“n müssen. Somit bin ich mir da schon dankbar, daß zumindest mir, nach manch einer Tortour, der ein oder andere Beitrag bei der Konfiguration der Hardware hilfreich ist.

Unsinnig ist es jedoch trotzdem, daß ich in den wenigen Beiträgen zu solchen Themen nicht besonders ausführlich die Vorgehensweise dokumentiert habe. So mußte ich noch den ein oder anderen Kniff aus dem Kopf rekapitulieren und doch so manch eine Anleitung genauer lesen. Immerhin war die kurze Bastelstunde erfolgreich und – Überraschung – Bluetooth funktioniert unter KDE mit meinem Mobiltelefon zur Zeit auch in beide Richtungen. Irgendwie hatte ich bisher nur einseitigen Transfer erfolgreich hinbekommen. Nun erfreue ich mich daran, wieder einen weiteren Schritt weg von Windows® gekommen zu sein. Einzige Hardware, die derzeit von meiner Konfiguration nicht unterstützt wird ist der SDCard-Reader in dem USB-Hub. Dieser scheint aber immerhin unter Kubuntu funktionstüchtig zu sein, was für mich bedeutet, daß er irgendwie ja auch unter Gentoo zur Mitarbeit bewegt werden kann. ;)

SierraXTC am 26.02.07 um 07:43 Uhr

W-LAN (IV)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Es fehlte also nur noch, den W-LAN USB-Stick von D-Link auch unter Linux in Betrieb zu nehmen. Für die aktuellen Revisionen des DWL-G122 gibt es von RaLink auch Linux-Treiber. Dabei ist wohl mittlerweile drauf zu achten, daß man auch die richtigen Pakete für den “RaLink RT73“-Chipsatz erwischt.

Grundsätzlich lassen sich die nativen Treiber auch super übersetzen – wenn man denn auch mal im Kernel (2.6.x) die WLAN-Unterstützung aktiviert.

Device Drivers
-> Network Device Setup
---> Wireless LAN (non-hamradio)
[*] Wireless LAN drivers (non-hamradio) & Wireless Extensions
[*] Wireless Extension API over RtNetLink

Nachdem das dann auch soweit alles klappte bin ich weiterhin nach dieser Anleitung für Ubuntu Linux vorgegangen. Wenn man noch etwas im Netz sucht, dann findet man auch eine deutschsprachige Anleitung. Mit fehlte noch das Tool dos2unix um ein Config-File zu konvertieren, wenngleich ich derzeit meine, daß es bei mir unter Gentoo gar nicht nötig ist den /etc/Wireless/RA73STA-Ordner anzulegen. :shrug:

Um den USB-Stick unter Gentoo zu konfigurieren und das Netzwerk in Betrieb nehmen zu können benötigt man ein Start-Script in /etc/init.d welches den Namen net.rausb0 tragen sollte. Sollte ich die diversen HowTos und Anleitungen richtig verstanden haben greift das net.rausb0-Script in /etc/init.d auf die Konfigurations-Datei /etc/conf.d/wireless zu.

Nachdem ich mehrfach erfolglos versucht hab’ das Init-Script zu starten ..

# /etc/init.d/net.rausb0 start
 * Starting rausb0
 *   Configuring wireless network for rausb0
Error for wireless request "Set Mode" (8B06) :
    SET failed on device rausb0 ; Network is down.
 *   rausb0 does not support setting the mode to "managed"
 *   WEP key is not set for "your_essid" - not connecting
 *   Couldn't associate with any access points on rausb0
 *   Failed to configure wireless for rausb0         [ !! ]

.. bin ich über einen Thread im Gentoo-Forum gestolpert, der quasi die Konfiguration von /etc/conf.d/wireless beschreibt. Paßt man dies nun der eigenen WLAN-Konfiguration an, benötige ich scheinbar folgendes Config-File:

config_rausb0=( "192.168.0.X netmask 255.255.255.0 broadcast
                 192.168.0.255" )
essid_rausb0="your_essid"
iwconfig_your_essid=(
        "channel XX"
        "mode managed"
)

iwpriv_your_essid=(
        "set AuthMode=WPAPSK"
        "set EncrypType=AES"
        "set WPAPSK=your_wpa_sharedkey"
)
routes_rausb0=( "default via 192.168.0.1" )

Mit dieser Konfiguration ließ sich dann auch das Init-Script starten und ich konnte mich zum ersten mal erfolgreich per W-LAN unter Gentoo mit dem W-LAN Router verbinden. :thumbsup:

Das – wohl – positive Ergebnis läßt sich mit dem iwconfig-Tool aus net-wireless/wireless-tool abfragen:

# iwconfig rausb0
rausb0    RT73 WLAN  ESSID:"your_essid"
          Mode:Managed  Frequency=2.462 GHz  Access Point: XX:XX:XX:
XX:XX:XX
          Bit Rate=54 Mb/s
          RTS thr:off   Fragment thr=65534 B
          Encryption key:XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX
          Link Quality=97/100  Signal level:-42 dBm  Noise level:-79
 dBm
          Rx invalid nwid:0  Rx invalid crypt:0  Rx invalid frag:0
          Tx excessive retries:0  Invalid misc:0   Missed beacon:0

Wer nun den W-LAN Stick beim Bootvorgang automatisch in Betrieb nehmen möchte braucht dann lediglich das rt73-Modul laden und per rc-update add net.rausb0 default das Init-Script dem Default-Runlevel zuweisen. Wenngleich es scheinbar auch reicht den USB-Stick mit dem Rechner verbunden zu haben. Irgendein Plug&Play-Daemon aktiviert beim Bootvorgang schon das Device. Dies erspar ich mir dann doch für’s erste, da ja noch immer ein LAN-Kabel an eth0 klemmt, welches auch vorzüglich funktioniert. ;)

Wer z.B. Tools sucht, die den Status der W-LAN-Verbindung abfragen, dem dürfte damit geholfen sein in die /etc/make.conf das USE-Flag wifi aufzunehmen und eventuell kde-base/kdenetwork zu re-emergen. Dort findet man für KDE dann auch den KwifiManager. Etwas rustikaler tut’s net-wireless/wavemon per TUI/ncurses auch auf der Konsole.

Wavelan Ncurses Dialog Konsole

SierraXTC am 22.02.07 um 08:03 Uhr

W-LAN (III)

GNU/Linux, Technikecke

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Wie bereits bekannt macht mein W-LAN nun Fortschritte. Die grundsätzliche Konfiguration konnte erfolgreich in Betrieb genommen werden. Also hab ich mich erstmal daran gemacht, die Firmware des Linksys WRT-54GL zu “pimpen“. Nach etwas Lesen im Netz und den Empfehlungen von commanderx und Tormentor im Hinterkopf, hab ich mich dann auch für DD-WRT entschieden. Mit dem guten Installation-HOWTO aus dem DD-WRT Wiki klappte das Firmware-Upgrade sehr gut.

Die richtige Firmware hatte ich schon vor der Fahrt nach Köln geladen und vor dem Update sinnigerweise auch per md5sum für Windows® (ja – ich war mal unter Windows® :cry: ) auf den richtigen Hashwert getestet.

Reset to Factory Defaults AGAIN

Do this only after you have confirmed that the firmware upgrade is working. At this point you may have temporary problems using Web Interface, so just ping your router.

For V23 SP2: Please do a hard reset: While holding down the reset button, plug in the power cord. Hold the reset button for 30 seconds. See also Reset And Reboot.

This is at first because SP2 uses encrypted password storage inside nvram. You are unable to login using root/admin before you reset. Please take this step serious!!!

Nun ja – man sollte die Anleitung auch wirklich ernst nehmen. Ohne dem “Hardreset” war es nunmal nicht möglich ins Web-Interface zu kommen. Aber auch dieser “Hardreset” klappte auf Anhieb und so konnte ich direkt in dem recht übersichtlichen Web-Interface der DD-WRT-Firmware die Konfiguration auf’s Neue durchführen.

Web-Interface DD-WRT

Damit steht einer “advanced configuration” des Routers auch nichts mehr im Weg. Tutorials im DD-WRT Wiki gibt’s ja genug. Warten wir also nur noch auf den Tag, an dem der Router auch seiner Funktion als Gateway gerecht wird. ;)

SierraXTC am 18.02.07 um 18:50 Uhr

W-LAN (II)

Technikecke, Windows

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Nachdem via Webinterface der Router eigentlich entsprechend konfiguriert worden sein müßte, fand aber die Karte kein W-LAN hier. 8-O

Heute Abend hab ich dann wieder ein wenig mit dem W-LAN rumgespielt – dabei wurd als erstes der D-Link USB-Stick angeschlossen. Der fand sogar auf Anhieb das W-LAN Netz. :thumbsup:

W-LAN mit D-LINK DWL-G122

Mit diesem Erfolg im Rücken ging’s dann direkt an den Rechner von meiner Schwester um dort die ominöse PCI-Karte in Betrieb zu nehmen. Erstaunlich war, daß die Karte dort – ebenfalls mit Windows® XP – sofort funktionierte. Mit der Signalstärke, die zwischen 50% und 70% meist schwankt, bin ich – soweit ich das überhaupt beurteilen kann – durchaus zufrieden.

W-LAN mit HAMA PCI-Karte

Grundsätzlich funktioniert also das W-LAN hier und das auch durch die Kellerdecke hindurch. Jetz werd ich doch als erstes mal ein Update der Router-Firmware durchführen, wenn ich mich denn zwischen OpenWRT und DD-WRT entschieden hab. Da werd ich im Laufe des Abends mich noch ein wenig durch die Wikis lesen. Danach brauch dann nur noch der USB-Stick unter Linux zum Laufen gebracht werden und das Netz steht – zumindest für’s erste: Bis der Linksys-Router direkt ans DSL-Modem kommt und mein alter Linux-Gateway endlich mal neu aufgesetzt wird und an seinen neuen Standort umzieht. ;)

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