SierraXTC am 10.11.11 um 11:35 Uhr

Facebook

Geschwafel, Technikecke

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Facebook
Ganz ehrlich, mit diesem Facebook-Gedöns werd ich irgendwie nicht warm. Egal ob die VZ-Netzwerke, google+ oder Facebook, ich glaub für diese Art von Web2.0 bin ich einfach nicht gemacht.
Ich ertappe mich dann auch öfter mal beim Fremdschämen, immerhin füllen ja in aller Regel Menschen, die man zu großen Teilen auch aus dem echten Leben her kennt die Timeline.

Man kennt das ja, da werden dann Kettenbriefe aller Art auf die Pinnwand gepostet und fleißig unter die Leute gestreut. Naja, Schwamm drüber, sowas ignorier ich in aller Regel geflissentlich.

Merkwürdig finde ich jedoch das Phänomen, dass die User auf verlinkte Inhalte klicken und dann – nur um ein peinliches Video schauen zu können – der Aufforderung, dieses Video zu liken nachkommen und sich den Spaß für die Massenverteilung dadurch auf die eigene Pinnwand posten. Ich weiß ja nicht, ob es so gut kommt, wenn gute Bekannte, die Ehefrau oder die Tochter in der Timeline liest, dass einem ein Video über eine sich bepinkelnde Göre gefällt.

Auch die Angewohnheit eigene Beiträge selbst zu liken erschließt sich mir überhaupt nicht. Warum? Man signalisiert doch schon durch den Beitrag an sich .. ach, was echauffier ich mich.

Da ich auch nicht zu den Facebook-Usern mit mehreren Hundert Freunden gehöre sind es bei mir eben in erster Linie Reallife-Bekannte. Und das macht mir Sorgen.

SierraXTC am 27.10.10 um 20:46 Uhr

Neues aus klein Bloggersdorf (V)

Geschwafel, Multi-/Media

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Eine neue Sau muss mal wieder durch’s Dorf getrieben werden. Unter dem Deckmantel der “Anonymität” in Blogkommentaren echauffieren sich Blogger darüber, das doch so ein Internet-Pranger, wie ihn der Niggemeier da geschaffen hat ja mal gar nicht geht. Huch, was ist denn da passiert? Was steht da auf den Klowänden des Internets?
Rasende Sau

Da hat sich also jemand die Mühe gemacht, seine – anscheind so zu titulierende – Privatfehde zu dokumentieren und denjenigen, der sein Blog in den Kommentaren besudelt hat öffentlich zu denunzieren. Ich würd drauf wetten, dass sowas in jedem 08/15-Katzencontent-Blog alle Nase lang passiert. Kräht vermutlich kein Hahn nach – erst wenn es sich um eine Person des öffentlichen Interesses dreht wirds anscheinend böse. Dabei ist das “öffentlich wirksame auflaufen lassen von Trollen” so alt wie das Usenet.

Nun wird also jemandem das Recht auf Anonymität zugestanden. Das gibt’s? Ganz ehrlich, die rechtliche Grundlage im Netz wird mir zunehmend suspekter und immer heikler. Ich blick’s nicht mehr, aber da ist es ja ganz gut, das es die Blogosphäre gibt, die könnte ja aufklären. Ein Pseudonym und eine Fake-Email-Adresse (wobei es ja eine reale Mail-Adresse war) ist aber noch lange keine “Anonymität“. Darüber müsste sich eigentlich jeder halbwegs Bloginteressierte bewußt sein. Wär ja noch schöner, was soll denn Schäuble oder Zensursula denken, wenn wir unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet einen rechtsfreien Raum gestalten könnten.

Im Ernst: Anonymität und damit ein potentielles Recht darauf unerkannt sich im Netz bewegen zu können erscheint mir – ohne die notwendige Erfahrung sich selbst mit allem Aufwand so anonym wie nur eben möglich zu geben – schwer vorstellbar. Also auf der Schiene kann man nun wirklich nicht kommen.

Bleibt also eigentlich nur der Schluß, das sich da jemand etwas sehr trottelig angestellt hat. Kann man machen, kommt aber immer irgendwie blöd, wenn’s auffällt. Und nun mal bitte Butter bei die Fische: Wer in seinem Admin-Panel unter den Kommentaren die gleiche Email-Adresse mit verschiedenen Pseudonymen findet wird doch wohl selber stutzig und sich ein Stück weit verhohnepiepelt vorkommen. Da zeig mir einer dieser grade aufschreienden – ja, das schreib ich grad wirklich: – Blogwarte, wer da nicht anfängt, sich mit diesem Störenfried zu beschäftigen? Sollte man in Hinblick auf die eher heikle gesetzliche Grundlage vielleicht mal einen Blick drauf werfen.

Ist es dann noch jemand, mit dem man sich eh schon gerne käbbelt, dann jucken die Finger bestimmt wie die Wutz. Der Online-Pranger ist aber nunmal so alt wie das Netz selber. Da dürfte es wohl einigen ganz schön die Schamesröte ins Gesicht treiben, wenn sie alte Usegroups lesen würden. Ja mei, klar ist es kindisch sich dann zu einer deftigen Retourkutsche zu entscheiden – liegt aber oftmals in der Natur des Menschen. Der eine macht’s und fühlt sich danach toll, bis der Shitstorm über einen hinüber zieht.

Dann aber die moralische Keule zu schwingen, von Pseudo-Anonymität zu schwafeln, Datenauswertung anzugreifen und zum vernünftigen Umgang aufzurufen halte ich für vermessen. Das, was dort grade passiert ist ein kleiner Pups im Universum. Jeder zweite Mensch im “öffentlichen Interesse” macht den Knicks, redet sich raus mit “ich war uninformiert, wie das läuft” und taucht 6 Monate später an anderer Stelle wieder auf, als wär nichts gewesen.

Und genau das ist – wie ich persönlich empfinde – das Problem der deutschen Blogosphäre. Graswurzeljournalismus at it’s best. Einfach mal direkt losbrüllen und den Shitstorm starten. Das machen die meisten genau so lange, bis sie selbst der Shitstorm trifft. Dann wird auch der beliebigste A-Blogger ruhiger. Mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf andere Blogger zu zeigen scheint in letzter Zeit wieder enorm zu zunehmen. So gedeiht definitiv keine langfristige, potentielle Online-Kultur via Blog, Twitter und Facebook.

Nicht falsch verstehen: Was der Stefan da gemacht hat ist genauso kindisch, wie sich als Pseudo-Anonymer in Blog-Kommentaren zu trollen. Es verläßt die Stufe des Lächerlichen, wenn wegen so etwas eine Sau durch ganz Klein-Bloggersdorf getrieben wird.

SierraXTC am 11.10.10 um 13:47 Uhr

Einmal kurz gelacht (XVII)

Lustiges/Sinnloses

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Superman pwnd on Facebook
gefunden auf blameitonthevoices

SierraXTC am 07.10.10 um 19:08 Uhr

Neues Gadget für mich (XIX)

Apple, Technikecke

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Apple Logo
official Apple Logo
An einem Tag im August setzte ich spontan die fixe Idee im Kopf in die Tat um: Eine Bestellung im Apple-Store UK wurde in Auftrag gegeben. Lange drei Wochen blieben mir – laut Apple-Vorhersage – um gut zu überlegen, ob ich die Bestellung nicht vielleicht doch besser storniere. So dachte ich zumindest. Innerlich schon damit abgefunden, das mein neuestes Gadget genau während meines Urlaubs erst eintrudeln würde.

Doch am 03. September bekam ich eine Mail von Borderlinx, das dort eine Lieferung für mich eingegangen sei. Borderlinx?

Borderlinx ist quasi ein “Postfach im Ausland” – durchaus seriös, da es eine Tochter des weltweit größten Logistikers DHL/Deutsche Post ist. Funktioniert so: Man meldet sich bei Borderlinx an, bekommt dann je eine Adresse in den USofA und in Groß-Britannien, an die man sich dann Waren aus Shops dieser Länder schicken lassen kann (z.B. Apple-Store oder Amazon). Von dort werden die Waren dann zur Lieferadresse nach Deutschland gegen Versandgebühren und Zoll geschickt. Die Logistik übernimmt – logischerweise – DHL/Deutsche Post.

DHL Tracking

Da es sich um einigermaßen teures Gadget für mich handelte, habe ich mich im Vorfeld ein wenig zu Borderlinx eingelesen und reichlich Erfahrungsberichte durchstöbert. Alles in allem spiegelten diese Berichte genau das wieder, was ich erlebt habe:

Die Adresse wurde zwar vom Online-Store nur mit “Nachdruck” angenommen, aber als Lieferadresse so akzeptiert. Die Bestellung wurde seitens des Shops nicht storniert und erfolgte an eben jene Auslandsadresse. Nach Eingang einer Zahlung (z.B. per PayPal oder Kreditkarte) wird das Paket dem Logistiker übergeben und erhält einen DHL-Tracking Code. Über diesen läßt sich über die internationale DHL-Seite das Paket verfolgen. Aus Groß-Britannien ist übrigens der Standard-Versand bei mir exakt genauso schnell gewesen wie ein Express-Versand, welcher übrigens preislich aber auch nicht teurer ist als der Standard-Versand.

Was also musste ich mir denn unbedingt in einem ausländischen Apple-Store bestellen? Seit einiger Zeit ärgerte ich mich nun schon über den Akku und den Gesamtzustand meines Sony Ericsson w910i. Alles in allem mag man resümieren, das – wenngleich ich das w910i mochte – das Mobiltelefon leider nicht den Erwartungen entsprechen konnte. Also musste ein neues Gerät her. Und insbesondere bei solchen Ausgaben sollte man im Vorfeld zwei- oder vielleicht auch dreimal überlegen: Vor allem, ob es wirklich nötig ist. Mein Mobiltelefon war nahezu zeitlebens immer ein Gadget. Es sollte eben mehr sein, als ein einfaches Gerät zum telefonieren.
Apple iPhone 4
image by Apple.com

Seit dem iPod touch 2G habe ich schon öfter mit einem iPhone geliebäugelt. Was wäre es doch schön, wenn man auch unterwegs die unterhaltsamen, nützlichen oder total sinnlosen Apps nutzen könnte. Und letztlich fiel dann die Entscheidung durch die Antwort auf die Frage nach einer einfachen Synchronisation mit einem iMac zu Gunsten des iPhones.

Auspackbilder iPhone 4

Am 05. September also erhielt ich dann mein Apple iPhone 4 mit iOS 4.0.2 mit 16GB. Also exakt dem Speicherplatz, den mein iPod touch 2G hat. Gekostet hat das Gerät im Apple-Store £ 499,-, was in etwa knapp *seufz* € 600,- entspricht, je nach Tageskurs. Dafür ist das Gerät eben von Hause aus “unlocked” und für alle SIM-Karten zu gebrauchen. Zum Vergleich: Neupreis solcher “unlocked” Geräte in Deutschland liegt z.Zt. bei z.T. über € 1000,-.

Auspackbilder iPhone

Keine Frage, der Preis ist immernoch happig für ein Mobiltelefon. Im Vorfeld hab ich – wie gesagt – ohnehin ein paar Monate überlegt, nachdem ich meinen Vertrag bei O2 ohne neues Gerät verlängert habe. Letzten Endes wollte aber eben mein Sony Ericsson w910i nicht mehr. Der Akku hält – trotz Einschränkung auf GPS-Netze – nur noch vielleicht zwei Tage und das Gerät hängt sich öfter auch mal auf. Die Bedienung, welche ich ja schon durch den iPod touch kennen lernen konnte, die Apps und letztlich die natürlich nette Kombination mit meinem iMac führten dann zu der Entscheidung in Richtung iPhone und nicht zu einem Android-Gerät.

Auspackbilder iPhone

Ganz entspannt hat dann auch das iPhone sich mit iTunes und allen iPod touch Einstellungen synchronisiert. Das Adressbuch hatte ich netterweise auch mal etwas auf Vordermann gebracht und im “Nu” war das iPhone auch einsatzbereit. Lediglich das übertragen der Musik dauerte, wie üblich per W-LAN und USB1.1 vom Server, einige Zeit. Eine – notwendige – Micro-SIM Karte hatte ich schon bei O2 geordert. Zur Zeit gibt es dort Multicards noch ohne extra Aufpreis, so dass in meinem iPhone nun eine neuen Micro-SIM steckt und im alten w910i eine neue normale SIM-Karte.

Einem “direkten” Vergleich habe ich das iPhone mit dem iPod touch nun nicht unterzogen, aber deutlich wird schon: iOS 4.0.2 4.1 macht auf dem 4er mehr Spaß. Lediglich ein Jailbreak, welcher ja mittlerweile anscheinend sogar legal ist, ist zur Zeit immernoch nicht möglich. Dazu fehlen mir an dieser Stelle z.B. “downgrade” Dateien, respektive ein direkter Jailbreak für das aktuelle iOS 4.1.

Im Gegensatz zum iPod touch umhüllt nun von Beginn an eine Silikon-Hülle das iPhone. Diese Dinger sind – mit meinen Erfahrungen mit dem iPod – absolut sinnvoll und werterhaltend. Vor allem, wenn man auch auf den Touchscreen eine Schutzfolie klebt.

Von der Optik empfinde ich das iPhone 4 schicker als den iPod touch, bzw. das iPhone 3G(S) mit dem abgerundeten Rücken. Aber, das ist reine Geschmackssache. Was nun die ominöse Sache mit dem Empfang betrifft, so kann ich dazu nur sagen, das ich diese Probleme nicht reproduzieren konnte, aber dem “Hören-Sagen” nach, entsteht das ja Problem durch die Überbrückung beider Antennen im Gerät, was vor allem Auftritt, wenn man keine Hülle benutzt. Was sich eben bei mir ausschließt. Jedoch ist der 3G-Empfang von O2 in meiner Butze eher durchwachsen, so dass ich auf 3G auch zunächst weitestgehend verzichten werde und 3G nur hin und wieder zum Surfen einschalte.

Da ich auch einen netten Abnehmer für meinen iPod touch gefunden habe, lindert dies das Loch, das mein neustes Gadget mir nunmehr in die Kasse reißt. :thumbsup:

SierraXTC am 17.08.10 um 20:55 Uhr

TweetDeck

Apple, Geschwafel, Technikecke

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Nun denn – dann hat es TweetDeck heute auch auf den Mac geschafft. Bei aller Liebe, aber Tweetie konnte mich irgendwie kein Stück begeistern.

Tweetdeck MacOS

TweetDeck läuft auf den von mir genutzten Windows-Systemen allesamt und erfüllt seinen Zweck. Ordentliche Integration eines URL-Shorteners (freie Auswahl) und eines Bilderdienstes (ebenfalls mehrere zur Auswahl). Das kann Tweetie – trotz werbefreier Version dank MacHeist – mir in der Form irgendwie nicht bieten. Im Prinzip könnte ich es nun auch auf dem iPod testen.

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