Schneefreuden und liebe Kollegen
Geschwafel
Tags: Beruf, Schnee, WinterJa, es schneit…
Ich habe mich gefreut, als ich heute morgen aus dem Fenster schaute und eine große Ladung Neuschnee um mein mehr oder minder muckeliges zu Hause erkennen musste. In der Folge durfte ich dann rund eine halbe Stunde durch immerhin schon großzügig freigeräumte Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt zuckeln. Ja, ein Flöckchen schafft es doch, das gefühlte 88% der Autofahrer in Panik verfallen und sich nur noch schleichend fortbewegen.
Sicherheit hin, Sicherheit her – ist ja OK, kann man machen – aber man brachte mir mal bei: Wo’s grade ist, kann man auch laufen. Das gilt auch für freie Straßen. Zumindest auf der Bahn funktionierte das einigermaßen prächtig. Bis ich in Dortmund war. Verkehrskollaps at it’s best: Berufsverkehr meets Schneeschleicher. Immerhin war ich nach knapp 2 Stunden – gesund und munter – auch mal auf der Arbeit.
Ich suchte also – wie gewöhnlich – in unserer Tiefgarage meinen angestammten Stellplatz. Gefunden hab ich nur noch am letzten Ende eine außergewöhnlich kleine Parkbucht, in die ich mein geliebtes Vehikel hinein buchsierte. Gut, ich war spät dran, aber selbst um diese Uhrzeit ist das untere Parkdeck niemals so voll. Was ist geschehen? Ach, ich vergaß: Es schneit!
Da wir bei dem Wetterchen mal nicht zu Fuß zur Frittentank wollten, ging’s grad wieder runter zum Auto. Siehe da, die Tiefgarage war noch voller geworden. Freut mich, das neben mir noch viele andere Kunden und Kollegen ihren Firmenwagen zum trocken abgestellt haben. Ärgerlicherweise haben sich einige mehrere gedacht: Ach, die sind ja arbeiten, die brauchen Ihr Auto vor 20 Uhr nicht. Parken wir doch einfach in zweiter Reihe die schmalen Wege zu.
Thanks folks für mein Mittagessen, nicht! …




