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SierraXTC am 06.12.07 um 05:52 Uhr

Linux-Stöckchen (III)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Es kann also wer sich berufen fühlt dieses Stöckchen aufnehmen.

Dann greif ich doch gerne mal zu, werter Herr Bürgermeister. ;)

Denn es geht um ein Thema, was ich durchaus recht interessant finde – nämlich ob, und wenn ja, wie man sich die virtuellen Arbeitsflächen des X-Servers bei der täglichen Arbeit zu Nutze macht.

Ich würde so gern diszipliniert mit virtuellen Desktops arbeiten können, kriege aber kein Konzept rein. Wie wäre es denn mal mit einem Blog-Meme “wie benutzt Du Deine virtuellen Desktops”?

Quelle: Martin

Mittlerweile hab ich mich an die virtuellen Desktops richtig gewöhnt – so sehr, das keine Windows®-Installation mehr ohne Dexpot auskommt um auch dort in den Genuß des bequemen Arbeitens zu kommen.

Unter KDE nutze ich sechs virtuelle Arbeitsflächen:

  • 1. Desktop hält die Browser, neben meinem Standard-Browser Opera eben mindestens noch Firefox für den Schnickschnack, der mit Opera unter Linux nicht so recht will.
  • 2. Desktop wird von X-Chat für’s IRC genutzt.
  • 3. Desktop zeigt meinen PIM Kontact für Mails, Kontakte, Termine und RSS-Feeds.
  • 4. Desktop ist eigentlich für alle anderen Chat-/Messanger-Fenster, die von Pidgin aufpoppen.
  • 5. Desktop darf amaroK für sich beanspruchen.
  • 6. Desktop gibt den Blick auf gKrellm, diverse (XFce-)Terminals und Superkaramba frei

Prinzipiell bekommen die meisten – relevanten – Anwendungen ‘n eigenen Desktop, alles an oben genannten Anwendungen hinaus verteilt sich dann auf den sechs Oberflächen, genauso wie unzähliche Terminals, wovon sich nach mehreren Stunden am Rechnern auf jedem Desktop mehr als zwei/drei befinden. ;)

Ich empfinde es eben als deutlich bequemer, wenn ich die Anwendungen dann direkt über die Tastenkombination der Oberfläche anwählen kann, statt mich erst durch diverse ALT+TABs zu quälen. Bis ich die Finger vom Keyboard zur Mouse bewegt hab, hab ich in aller Regel schon längst die gesuchte Anwendung wieder im Vordergrund über die Tastenkürzel.

Wenn Compiz auch mal in einem Status ist, wo es stabil ist, dann finde ich solche Features, wie das Exposé-ähnliche “scale” in der Verbindung auch sehr angenehm. :thumbsup:

Wer mag, kann sich gerne auch hier berufen fühlen, das Stöckchen aufzugreifen – vielleicht hat ja jemand von commanderx, Tormentor, Marc oder Manuel Lust ;)

SierraXTC am 30.10.06 um 23:35 Uhr

Pimp my Desktop (VI)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Heute Nachmittag habe ich mich endlich getraut und mich auf meinem Desktop-System mit den X-Server Erweiterungen Xgl/AIGLX beschäftigt. In Verbindung mit einem geeigneten Windowmanager lassen sich so nette Effekte auf den Unix-/Linux-Desktop zaubern. So hatte ich mich schon auf ein wenig Frickelarbeit eingestellt, aber die reine Installation verlief ausgesprochen schnell und einfach.

X.org liegt im stable Tree bei Portage schon in Version 7.1.1 vor, somit war schon die erste Vorraussetzung für Xgl/AIGLX erfolgreich erfüllt. Für AIGLX wird generell der Beta-Treiber von Nvidia benötigt, der sich bei mir unter Gentoo aus Erfahrung bei weitem nicht so quer stellt wie unter irgendwelchen anderen Systemen. Danach brauchte man nur noch Beryl nach dem HowTo aus dem Gentoo-Wiki installieren und die xorg.conf anpassen. Das war dann auch schon alles.

AIGLX Screenshot October 2006
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Wie man – hoffentlich – erkennen kann unterstützen die X-Server-Erweiterungen echte Transparenz. Im Gegensatz zu der Pseudo-Transparenz bisher, wie man sie z.B. bei Terminal-Emulationen fand, wird also jetzt eben nicht mehr das Desktop-Wallpaper nur abgebildet und neu berechnet. Dazu gibt es ausgesprochen schöne Window-Decorations für den Theme-Manager “emerald“. Wie man auf dem Screenshot sieht werden z.B. die Icons für Schließen, Minimieren und Wiederherstellen ausgeblendet.
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SierraXTC am 12.10.06 um 15:22 Uhr

Wenn Tage schon so super beginnen, …

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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.. dann, ja dann *seufz* Heute morgen begrüßte mich mein geliebtes Gentoo mit der Überraschung, daß der XServer sich aufhing und noch nicht mal ein Wechsel auf die TTYs möglich war. Naja, mit bißchen SSH immerhin den Fehler gefunden:

Backtrace:
0: /usr/bin/X(xf86SigHandler+0x86) [0x80b8b06] 

Fatal server error:
Caught signal 11.  Server aborting

Auf ging’s in die lange Ursachenforschung und -behebung. Mit Hilfe aus dem Gentoo-Forum lief der XServer dann, nachdem ich in der xorg.conf die Zeile

    # Option    "CorePointer"

auskommentiert habe. Komischerweise funktionierte danach aber nur die “halbe” Tastatur. Die Pfeiltasten wollten nicht, der Block um “Entf“, “Einfg“, etc auch nicht. Mit etwas weiterer Hilfe und ein bißchen selbstständigem Frickeln stellte ich fest, daß /dev/input/event0 vom Keyboard belegt wird und das eigentlich das Input-Device der Mouse sein müßte. Nachdem ich dann mal nach rund zwei Jahren endlich meine xorg.conf komplett überarbeitet habe funktioniert das Keyboard (wohl via event0) und auch die Mouse (via event2). Ich hoffe, ich bekomm morgen nach’m Aufstehen nicht das nächste neue Problem .. Der Spaß hat auch nur knapp vier Stunden gedauert, bis ich das – mit kreativen Schaffenspäuschen – dann auch gelöst bekommen hab :Oo:

SierraXTC am 26.08.06 um 10:05 Uhr

Merke! (II)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Hast Du mal wieder eine übermäßig groß dimensionierte Schrift in Deinen GTK-Programmen nach der Installation des proprietären nVidia-Graphikkartentreibers und Du benutzt GDM als LogIn-Manager, dann ergänzt man in der gdm.conf – unter Gentoo zu finden in /etc/X11/gdm – den Befehl:

# command=/usr/X11R6/bin/X

um die Angabe des DPI-Wertes für die Schrift:

# command=/usr/X11R6/bin/X -dpi 92

P.S.: Endlich 3D-Unterstützung :thumbsup: – Das lag aber diesmal nicht an mir, sondern an nVidia, die bis vorgestern keinen X.org-7.1 kompatiblen Treiber zur Verfügung stellen konnten ;)

SierraXTC am 21.04.06 um 14:18 Uhr

Merke! (I)

Desktop, GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Wenn Dein X-Server Dir erzählt:

xterm: cannot allocate color green

bedeutet das möglicherweise, daß der RgbPath in der xorg.conf falsch ist. Für den modularen X.org-X-Server 7.0 bei Gentoo wäre die zugehörige Pfadangabe:

RgbPath "/usr/share/X11/rgb"

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